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Diese Regeln gelten rund um die Pflege

Angehörige betreuen

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Wer die Eltern zu Hause betreuen und pflegen möchte, muss einiges beachten. Grundsätzlich gibt es bei Pflegebedürftigkeit eine Menge Unterstützung. Pflegebedürftig ist, wer wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung in erheblichem oder höherem Maße Hilfe benötigt.

Nach dem Pflegeversicherungsgesetz sind damit Personen gemeint, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung im Bereich der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.

Je nach Pflegebedarf gibt es drei Pflegestufen (I, II oder III), die unterschiedliche Leistungen beinhalten. Bei einem außergewöhnlich Pflegeaufwand kann in der Pflegestufe III auch ein sogenannter Härtefall vorliegen. In welche Pflegestufe eine Person eingruppiert wird, ist abhängig von der Dauer der täglichen Pflegezeit und vom Anteil der Pflege, die dabei auf die Grundpflege entfällt.

Die Einstufung in eine Pflegestufe erfolgt durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Abhängig von der Höhe der Pflegestufe übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten für eine professionelle Pflege oder zahlt Pflegegeld an pflegende Angehörige. Zudem gibt es Zuschüsse für einen barrierefreien Umbau der Wohnung oder die Anschaffung eines Badewannenlifts oder sonstiger Hilfsmittel.lps/Sap.

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