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70 Jahre Sozialdienst katholischer Frauen und 20 Jahre Mädchencafé

Zwei Anlässe zum Feiern

HAMELN. Ein Doppeljubiläum feierte der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in den Räumen der Pfarrgemeinde St. Augustinus in der Lohstraße.

Dr. Anke Klaus, Bundesvorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen dankte ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen vom SkF Hameln für ihr Engagement. FOTO: PR:

Die Vorsitzende Simone Soulier begrüßte in ihrer Eröffnungsrede die stellvertretende Landrätin Ruth Leunig, den Oberbürgermeister Claudio Griese, die Bundesvorsitzende des SkF, Dr. Anke Klaus, Stellvertreter verbundener Vereine und Organisationen und Kirchengemeinden, den Vertreter der CDU, Michael Vietz, den Vertreter der FDP, Hans Wilhelm Güsgen und den Leiter der Polizeiinspektion Hameln, Ralf Leopold.

In ihrer Begrüßung dankte sie allen, dass sie sich die Zeit genommen haben, um diesen besonderen Tag zusammen zu feiern. Außerdem sei es eine willkommene Gelegenheit, sich jetzt persönlich bei den vielen Förderern und Ehrenamtlichen für ihr Engagement und Unterstützung zu bedanken. Einen besonderen Dank richtete sie an die ehemaligen Vorsitzenden und beide Trägerinnen der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Johanna Richtarsky und Marlies Viering.

In ihren Grußworten dankten Ruth Leunig und Claudio Griese den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des SkF für die wertvolle Arbeit. Der Verein sei eine wichtige Säule des sozialen Lebens und auch in der Zukunft unverzichtbar.

Das Dilemma der Altersarmut bei Frauen wurde in einem Fachvortrag von Frau Dr. Anke Klaus, Bundesvorsitzende des SkF Gesamtvereins deutlich gemacht und auch betont, wie dramatisch dieses Problem in die Zukunft vieler Frauen wirkt.

Im Rahmen der Feierstunde wurden sechs verdiente ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für jahrzehntelange Unterstützung und Hilfen von Dr. Anke Klaus geehrt.

Wie kam es eigentlich zur Gründung des SkF? In den ersten Nachkriegsjahren und einer Zeit schwerster Not, wurde am 8. September 1947 von einer Gruppe engagierter katholischer Frauen der Hamelner Ortsverein „Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“, der heutigen „Sozialdienst katholischer Frauen“ gegründet. Die Hauptaufgabe war, das bloße Überleben vieler Mädchen, Frauen und Kinder zu sichern.

Auch 70 Jahre danach entspricht es dem Selbstverständnis des Vereines, sich für Mädchen, Kinder und Familien in allgemeinen Notsituationen einzusetzen – nach dem Motto: „Da sein, leben helfen“.

Dass es die Anlauf- und Beratungsstelle „No Limits“ heute gibt, ist der ehemaligen Vorsitzenden des SkF, Marlies Vie-ring, zu verdanken. Sie schilderte lebhaft den teilweise recht steinigen Weg von der Idee bis zur Verwirklichung von „No Limits“. Die drei Säulen sind das Mädchencafé, die Beratung sowie die Präventionsarbeit und Beratung in den Schulen. Mit einfühlsamen Balladen von Reinhard Mey sorgte Matthias Risau-Klöpper für den passenden musikalischen Rahmen.

Die Feiern zum Jubiläum endeten mit einem Festgottesdienst in der Kirche St. Augustinus. Der SkF dankt allen Unterstützern für das gute Miteinander und hofft auch für die Zukunft auf ein gutes Zusammenarbeiten für die Menschen, die Hilfe brauchen.PR

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