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Silvia Nieber feiert runden Geburtstag – und ist seit zehn Jahren im Amt

Zum Zehnjährigen lobt der Landrat: „Eine Frau der Tat“

Bad Münder (jhr). Der Ort war gut gewählt: Mit Weitblick über Stadt, der sie als erste Bürgerin seit zehn Jahren vorsteht – und ganz in der Nähe des IG BCE-Bildungszentrums, das sie nach Bad Münder gezogen hat: Der Stadtverband und die Fraktion der SPD richteten gestern Abend im Gasthaus Ziegenbuche einen Empfang für Bürgermeisterin Silvia Nieber aus.

Herzliche Glückwünsche und viele Umarmungen gab es gestern Abend

Für eine Feier gab es gleich zwei Anlässe: Niebers Zehnjähriges als Bürgermeisterin und gleichzeitig ihren 50. Geburtstag. Entsprechend groß war die Zahl der Weggefährten und Freunde, die zum Gratulieren gekommen waren. Den Part des Laudators übernahm Landrat Rüdiger Butte – er charakterisierte Nieber als „Frau der Tat“. „Höchst zuverlässig“ sei sie, eben jemand, „mit dem man auf Augenhöhe etwas besprechen kann“. Das Konfliktmanagement, ein Schwerpunkt ihrer Arbeit bei der Gewerkschaft, sei auch in ihrem Amt als Bürgermeisterin gefragt, betonte Butte und nutzte die Gelegenheit, zum Thema finanzielle Ausstattung der Kommunen scharf Richtung Berlin zu schießen: „Wenn es so weitergeht, fehlt für den kommunalen Bereich bald jegliche Legitimation – weil überhaupt kein Gestaltungsspielraum mehr besteht.“ Seinem persönlichen Wunsch „Bleib so, wie Du bist“ schlossen sich viele Gäste mit Beifall an.

Glückwünsche kamen auch von Heiger Scholz, dem Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages. Er betonte Niebers Arbeit im Präsidium des Spitzenverbandes. Fraktionschef Rolf Wittich und Stadtverbandschefin Dagmar Kreutel überreichten anschließend ein Geschenk – eine Fotocollage mit Motiven aus Niebers bisheriger Amtszeit.

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