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Blumenschmuck-Wettbewerb startet: Wer hat die schönsten Vorgärten in der Bergstadt?

Zum vierten Mal blüht Obernkirchen auf

Obernkirchen (rnk). Anpacken und pflanzen wollte Stadtdirektor Wilhelm Mevert angesichts seiner abendlichen Terminfülle nicht, aber trotzdem ein paar Dankesworte überbringen: Von dem Engagement, das hinter der Aktion "Obernkirchen blüht auf" stehe, bräuchte die Stadt noch etwas mehr: "Da kann es gar nicht genug geben."

Es gibt immer was zu tun: Joachim Gotthardt, Maria Scholz, Wolfg

Der Verwaltungschef hatte indes nicht nur Lob, sondern auch eine gute Nachricht zu Beginn des Blumenschmuck-Wettbewerbes "Obernkirchen blüht auf" mitgebracht. Die Stadt werde den Vorschlag des VVO, des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, drei stillgelegte Brunnen wieder sprudeln zu lassen, nicht nur aufnehmen, sondern auch sehr wohlwollend prüfen, auch wenn es natürlich mit den finanziellen Mitteln nicht zum Besten stehe. Aber immerhin: Für den Brunnen im La-Flèche-Park will Mevert nach einer "genauen Untersuchung" nach Mitteln im Stadtmarketingprozess suchen - und wenn es dort kein Geld gibt, ließ Mevert durchblicken, werde es woanders gefunden. Doch bevor die Bergstadtübersprudelt, blüht sie erst einmal auf. Zum vierten Mal sind alle Bürger aufgerufen, die Vorgärten, Balkone oder den Hausschmuck zu melden, der ihnen in Obernkirchen besonders gut gefallen hat. An diesem Wettbewerb können bis zum 1. August alle in Obernkirchen, Gelldorf, Röhrkasten, Vehlen und Krainhagen gemeldeten Einwohner mit ihren Vorgärten, Blumenkästen, -trögen und -ampeln teilnehmen, wenn diese von einer öffentlichen Straße, einemöffentlichen Platz oder Weg zu sehen ist. Und: Jeder darf mitmachen, auch der eigene Garten oder Blumenschmuck kann gemeldet werden. Eine Jury wird sich dann im Laufe des Sommers die gemeldeten Plätze anschauen und die schönsten Gärten mit Preisen auszeichnen. Auch in diesem Jahr ist der Wettbewerb zweigeteilt: für Privatleute und für Geschäftsleute. Damit die heimische Geschäftswelt sich ein bisschen stärker als in der Vergangenheit am Wettbewerb beteiligt, hat der VVO zehn Blumenkübel gekauft, die bepflanzt für fünf Euro an die Geschäftsleute verkauft werden, damit sie diese vor ihre Türen stellen. Alle zehn Kübel haben mittlerweile neue Besitzer gefunden. Joachim Gotthardt, Vorsitzender des Vereins für Wirtschaftsförderung, teilte abschließend damit, dass im Herbst auch im La-Fléche-Park ein größerer Arbeitseinsatz vorgesehen sei. Dort soll eine Wiese bepflanzt werden - und zwar von Grundschulkindern. Und auch der VVO hat noch einiges vor. So soll Anfang Juni der zweite Kreisel an der Vehlener- und Schäferstraße von den Mitgliedern bepflanzt werden.

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