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Der mögliche Abriss der Haster Bahnhofsgebäudes hat weite Kreise gezogen: Der Niedersächsische Heimatbund (NHB) beschäftigt sich mit der Erhaltung und plant weitere Schritte. Geschäftsführer Wolfgang Rüther spricht sich gegen einen Abriss aus: "Aus landesweiter Perspektive muss der Bahnhof erhalten werden. Haste war einer der zentralen Knotenpunkte für das Königreich Hannover. Nur deshalb ist das Emfangsgebäude so groß."

In der jüngsten Sitzung der Fachgruppe Denkmalpflege sei bereits eine Aufnahme in die "Rote Mappe" angeregt worden. Über die "Rote Mappe" steht der NHB im Dialog mit der Landesregierung zu den wichtigsten Projekte im Land. Allerdings drängt die Zeit. Wenn das Präsidium die Aufnahme beschließt, findet die nächste Übergabe an den Landtag erst im Mai nächsten Jahres statt. Falls dies zu spät kommt, um den Abriss zu vermeiden, könne der NHB dennoch aktiv werden: mit Briefen an Bahn, Bürgermeister, Landrat und Ministerpräsident, so Rüther. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalschutz habe ebenfalls Unterstützung zugesagt, berichtete Kahle. So soll der Haster Bahnhof im Denkmalverzeichnis einen Platz in einer Zusammenfassung der wichtigsten denkmalgeschützten Bahnhöfe erhalten. Das Empfangsgebäude sei so interessant, "weil es der einzige Bahnhof in der Grafschaft Schaumburg war", habe Kahle von der zuständigen Mitarbeiterin erfahren. Zudem seien die Bahnanlagen von hier bis Bückeburg von einem Baumeister, Julius Eugen Ruhl, geplant worden. In die "Rote Mappe"

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