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Schaufenster sind die klassische Form der Warenpräsentation, mehr noch, sie prägen wie die Hausfassade das Bild der Innenstadt, der Fußgängerzone - "Schaufensterbummel" ist dann auch das treffende Wort, das beschreibt, was Bürger und Gäste auch dann mal in die Innenstadt treibt, wenn man noch nicht einmal konkret etwas kaufen möchte.

Kaum eine Stadt, die nicht schon Schaufensterwettbewerbe zu besonderen Themen veranstaltet hat: In Dithmarschen waren es die Kohltage, in Halle die Händel-Festspiele, in Bonn das Beethoven-Jubiläum, das Schaufenstergestalter zu Höchstform auflaufen ließ. Auf Farbe als alleiniges Thema eines Schaufensterwettbewerbs ist bereits die Stadt Hagen gekommen: Rot war da das angesagte Konzept. Die Idee, Waren besonders dekoriert im Fenster auszustellen, kam vorüber 200 Jahren auf: Die ersten Schaufenster entstanden um 1780. Und wie für alles gibt es auch dafür inzwischen einen Fachausdruck: Visuelles Marketing. Fachleute unterscheiden Stapel-Schaufenster, in denen eine Vielzahl von Waren nach Sachgruppen präsentiert wird, vor allem zu finden bei Niedrigpreisgeschäften, und luxusbestimmte Schaufenster, wo wenig, dafür hochwertige Ware in exklusiver Dekoration gezeigt wird. Profis in Großstädten führen sogar Erfolgskontrollen durch und lassen die Zahl der Passantenstopps vor einem Schaufenster und die Verweildauer ermitteln. wm Die ersten Schaufenster entstanden um 1780

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