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Zukunftsmusik: Energiepass für Gebäude

Stadthagen (sk). Noch ist der Gebäude-Energiepass in Deutschland nicht Gesetz, sondern lediglich ein Referentenentwurf. Nach europäischem Recht könne aber bereits heute der zukünftige Mieter oder Käufer eines Hauses vom Anbieter die Vorlage eines Energiepasses für das Gebäude verlangen.

Dies legte Karl-Heinz Flatow, Mitglied der Siedlergemeinschaft Stadthagen, 30 Teilnehmern der Hauptversammlung des Vereins im Schützenhaus dar. Der Energiepass, eine mehrseitige umfangreiche Schrift, enthält grundlegende Aussagen über die energetische Qualität eines Gebäudes und hilft, die Höhe der zukünftigen Energie- und Nebenkosten abzuschätzen. Eine EU-Richtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten seit 2006, einen Energiepass für Gebäude einzuführen. Flatow wies darauf hin, dass die Richtlinie ein unabhängige Gebäudebewertung vorsieht. Hierzu kritisierte Flatow, dass sich in Deutschland jeder Energieberater nennen könne. Der Begriff sei nicht geschützt. Zertifizierte Berater sind bei Bauämtern und bei der Kreishandwerkerschaft zu erfragen oder im Internet zu ermitteln. Auch Flatow gibt Auskunft unter der Telefonnummer (0171) 4 76 94 68. Die Kosten für einen Energiepass belaufen sich laut Flatow auf etwa 300 Euro.

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