weather-image
Hamelner Städtepartnerschaftsverein reiste nach Straßburg

Zauberhafte Einblicke

HAMELN. In diesem Jahr stand wieder eine Bürgerreise für die Mitglieder des Hamelner Vereins für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen e. V. nach Kehl/
Straßburg an.

Das Gruppenfoto entstand im EU-Parlament mit dem Abgeordneten Jens Gieseke (2. Reihe, re.). Foto: Europäische Union 2017/PR

Unter Leitung der Vorsitzenden Sylke Keil mit professioneller Unterstützung des Reiseveranstalters „Die kleine Hexe“ wurde ein zauberhafter Einblick in das Elsass geboten, den man sonst nicht bekommt. Das kompakte Programm bot nicht nur touristische, sondern auch kulturelle Highlights.

Entlang der elsässischen Weinstraße wurde während eines Halts eine Weinprobe mit Flammkuchen genossen. An der ersten Übernachtungsstation Colmar angekommen schloss sich ein geführter Stadtrundgang durch das charakteristisch mit Blumen geschmückte Städtchen mit Fachwerkhäusern an.

Als älteste Teilnehmerin feierte Marlies Weide ihren 89. Geburtstag während des Besuches in Straßburg. Neben der Besichtigung des Münsters und einer Bootsfahrt auf der Ill wurde das EU-Parlament besucht. Der EU-Abgeordnete Jens Gieseke, der die im Westen Niedersachsens liegenden Regionen Ostfriesland, Emsland, Grafschaft Bentheim und den Raum Osnabrück vertritt, hatte sogar ein kleines Geschenk für das Geburtstagskind parat. Der Parlamentarier berichtete im Rahmen seiner Betreuung engagiert und temperamentvoll von seinen vollen Arbeitstagen. Danach wurde den Politikinteressierten ermöglicht, von der Besuchertribüne aus die Redebeiträge der Abgeordneten zur hoch aktuellen Debatte zum Thema Diesel-Gate zu verfolgen – einige Zeit lang, denn die Sitzung dauerte bis nach Mitternacht.

Auf einer Kammstraße ging es am nächsten Tag bei Schnee und Nebel in die Vogesen. Bei einem Melkeressen, dem typischen Gericht der Bergbauern, wurde sich wieder aufgewärmt. Auch stand der Besuch einer Käserei mit eigenen Kühen auf dem Plan. Beeindruckt waren die Vereinsmitglieder davon, dass dort noch dem ganz ursprünglichen, rein bäuerlichen Handwerk nachgegangen wird. Selbstverständlich bot sich nach dem Verfolgen des Herstellungsprozesses auch eine Kostprobe des „Munster“, einem französischen Weichkäse, an. Wieder auf dem Weg in Richtung Heimat wurde in der Nähe von Kehl noch eine vielfach ausgezeichnete Essigbrauerei besucht. Bei „Theo, der Essigbrauer“ handelt es sich um die einzige Holzfass Kellerei in Deutschland. Bei der Besichtigung konnte sich die Reisegruppe selbst davon überzeugen, dass die ausschließlich biologisch ausgerichtete Verfahrensweise unter Verwendung eines Freiluftspeichers erstklassige, reinste Qualität von Essig und Balsamico garantiert.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare