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Wulff: Anreise über marode Landesstraße?

Stadthagen (gus). Für den heutigen Besuch von Ministerpräsident Christian Wulff in der Kreisstadt hat Reinsens Ortsvorsteher Erich Lockemann einen besondern Wunsch. Dieser hofft, dass die Delegationüber die "schlechte, marode Landesstraße 444" anreist, heißt es in einem Schreiben Lockemanns. "So könnte Wulff gleich in Augenschein nehmen, warum die Nutzer der L 444 und die Einwohner Reinsens sauer auf die CDU/FDP-Landesregierung sind", so der Ortsvorsteher.

Nach der Landtagswahl sei die Straße als Sanierungsprojekt für 2004 vorgesehen gewesen. Bis heute sei nichts geschehen. Lockemann ärgert sich besonders darüber, dass sich unter anderem der CDU-Landtagsabgeordnete Friedel Pörtner vor der Wahl für die L 444 stark gemacht hatte. Nach dem Urnengang sei für die Reinser das "große Erwachen" gefolgt. Diese fühlen sich laut dem Schreiben des Ortsvorstehers "hinters Licht geführt". Der niedersächsische CDU-Fraktionsvorsitzende David McAllister habe bei dessen Besuch zu Recht angemerkt, Stadthagen könne seine Infrastruktur noch verbessern. Dazu, so Lockemann, gehören auch intakte Straßen. Insbesondere die Seitenanlagen und die Fahrbahnoberfläche der L 444 sind dem Reinser Ortsvorsteher ein Dorn im Auge. Dieser erinnert außerdem daran, dass die benachbarte L 447 nicht viel besser aussieht und appelliert an Wulff, die Entscheidung, die Straßen nicht zu sanieren, rückgängig zu machen.

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