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Tischtennisspieler kämpfen gegen Abstieg / Tänzer üben neue Schrittkombinationen

Wrestling ist das neue Angebot der TSG

Ahe/Kohlenstädt (la). Die TSG Ahe-Kohlenstädt ist um eine Abteilung reicher geworden: Sieben Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren treffen sich zweimal pro Woche zum Wrestling im Turnsaal des Dorfgemeinschaftshauses. Ein Shownachmittag hat im vergangenen Jahr bereits zahlreiche interessierte Zuschauer angelockt.

Helene Baum und Karl Groll erhalten als Dankeschön für ihr Engag

Wrestling wird in Deutschland auch als "Catchen" bezeichnet und ist eine Sonderform des Ringens, die mit Showelementen und so genannten Storylines besetzt ist. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Sport und Schauspielerei, welche Athletik und Choreografie vereinigt. Trainiert wird donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr und sonnabends von 15.30 bis 17 Uhr. Wer Interesse an der neuen Sportart hat, kann beim Training vorbeischauen. Die TSG Ahe-Kohlenstädt bietet ihren 96 Mitgliedern außerdem sportliche Betätigung in den Sparten Tischtennis, Gymnastik und Tanzen. In der Tischtennisabteilung sind zwei Herrenmannschaften aktiv. Die erste Herrenmannschaft kämpft nach dem Aufstieg in die Bezirksliga um den Klassenerhalt. Die Reserve steht in der 1. Kreisklasse mit an der Tabellenspitze und hofft den Aufstieg in die Kreisliga zu schaffen. Die Gymnastikabteilung leitet seit einem Jahr Anita Hohmeier. "Wir sind 24 Frauen und haben uns im vergangenen Jahr zu 29Übungsstunden unter der Regie von Gisela Stasitzek getroffen", berichtete Hohmeier während der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus. Außerdem sei ein Nordic-Walking-Kurs organisiert worden und den "Pluspunkt Pro Gesundheit" habe die TSG auch wieder erhalten. Der Vorsitzende der TSG, Michael Wallbaum, teilte den Frauen mit, dass er inzwischen vier neue Gymnastikbälle für die Gruppe angeschafft habe. Neun Paare treffen sich regelmäßig montags zum Tanzen im Aher Turnsaal. "Unser Repertoire ist breit gefächert. Wir haben alle Standardtänze, wie den Tango und den Cha-Cha mit neuen Schrittkombinationen verfeinert", erklärte der Sprecher der Gruppe, Dieter Haase. Ein Problem sei, dass das Trainerpaar Heinz-Helmut und Christine Rügge montags keine Zeit mehr für die Tänzer aus Ahe habe. "Kein Problem, nach Saisonende im April können wir schauen, wie wir unsere Trainingstage tauschen, damit ihr wieder mit Trainer tanzen könnt", so Michael Wallbaum. Wallbaum bedankte sich außerdem bei Helene Baum, die viele Jahre lang die Gymnastiksparte geleitet hatte, und bei Karl Groll, der als Turn- und Wanderwart für die TSG tätig war, mit einem Präsent für ihr Engagement.

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