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„Ratkaptista Bando“ – die Esperanto-Gruppe

Wortgewandt ins Jubeljahr

HAMELN. Die „Ratkaptista Bando“ (Rattenfänger-Schar) wurde nach einem Esperanto-Intensiv-Wochenendkurs 1987 ins Leben gerufen. Und diese 30 Jahre sollen 2017 auch besonders gefeiert werden!

Prima Stimmung: Vorsitzender Heinz-Wilhelm Sprick (3.v.r.) mit seinem Vorstandsteam. foto: pr

Im Jahresrückblick auf 2016 ist den Vereinsmitgliedern vor allem das 13. Rata Rendevuo („Ratten-Rendezvous“) in Erinnerung geblieben. Minden war das erste Mal Ziel dieses Treffens, zu dem sich 32 Esperanto-Freunde anmeldeten. Sie kamen nicht nur aus den benachbarten Gruppen in Detmold, Bielefeld und Hannover, sondern auch von der Unterweser, aus Hamburg, Osnabrück, Wolfenbüttel, Baltrum, Frankfurt und Nürnberg. Jacques Sans aus der Schweiz berichtete über die dreijährige Reise mit seiner Frau und den drei Kindern im Wohnmobil um die Welt und über ein Hilfsprojekt in Kiliba im Kongo. Adjévi Adjé aus Togo erzählte von seinem Heimatland Togo und über seine Arbeit als Beauftragter der Afrika-Kommission des Esperanto-Weltbunds UEA. Daneben machten auch die Teilnahme mit einem Infostand am Tag der Kulturen in Lauenstein und der Besuch bei der Esperanto-Gruppe Hildesheim wieder viel Spaß.

Eine besondere Anschaffung der Gruppe im vergangenen Jahr war ein Beamer, der bereits gute Dienste leisten konnte bei den Vorträgen und auch im Esperanto-Unterricht bei den laufenden Esperanto-Kursen. Bei der Neuwahl des Vorstands wurden Heinz-Wilhelm Sprick, Waltraut Brümmer, Klaus Brümmer und Katharina Korgol in ihren Ämtern als Vorsitzender, Stellvertreterin, Kassierer und Jugendvertreterin wiedergewählt.

Auch für 2017 wurden schon einige Termine festgelegt. Neben dem Gartenfest und der Weihnachtsfeier laufen die Planungen für das 14. Rata Rendevuo, das anlässlich des Jubiläums dieses Mal an zwei Tagen im November stattfinden wird und zu dem zwei Esperanto-Bands zu öffentlichen Konzerten eingeladen werden sollen. Auch die Teilnahme am Tag der Kulturen ist geplant und der Besuch der Esperanto-Gruppe Hannover. Sie werden Mitglieder der heimischen Esperanto-Gruppe unter anderem den Deutschen Esperanto-Kongress in Freiburg, den Israelischen Esperanto-Kongress in Ashkelon mit Rundreisen durch Israel und Jordanien, die Esperanto-Studienwoche in der Slowakei, die Esperanto-Bibeltage in Wittenberg und Esperanto-Silvestertreffen besuchen.

Eine Jubiläumsfahrt hat die Esperanto-Gruppe Hameln schon hinter sich. Einige Mitglieder fuhren nach Berlin und besuchten dort neben einigen Sehenswürdigkeiten und dem Panorama von Yadegar Asisi „The Wall“ den Esperanto-Laden und die Geschäftsstelle des Deutschen Esperanto-Bunds und trafen sich mit Berliner Esperanto-Sprechern. Darunter war auch Chuck Smith, der verantwortlich ist für den Esperanto-Kurs bei der Sprachlern-App Duolingo und gerade die App Amikumu entwickelt, die noch dieses Jahr erscheinen soll und die Möglichkeit bietet, Sprecher einer anderen Sprache in der Nähe zu finden und sich mit ihnen zu verabreden.

Heinz-Wilhelm Sprick wies am Ende der Versammlung darauf hin, dass es möglich ist, Vereine und Organisationen durch Einkäufe im Internet zu unterstützen. Wenn man über die Portale gooding.de oder smile.amazon.de geht, zahlen die Shops eine Prämie an den Verein, den man vorher ausgewählt hat. Auch die Esperanto-Gruppe Hameln ist hier gelistet. Im Moment läuft auch wieder ein Esperanto-Kurs für Anfänger. Je nach Vorkenntnissen und Intensität kann man die Sprache innerhalb von drei Monaten bis zu einem dreiviertel Jahr soweit lernen, dass man sich mit anderen Esperanto-Sprechern bereits gut verständigen kann.

Interessenten für einen neuen Kurs können sich mit dem Vorsitzenden in Verbindung setzen unter 0162 / 75 36 396 oder hameln@esperanto.de. Auch auf der Seite www.esperanto.de/hameln findet man viele Informationen zur Sprache und zum Verein. Und auf www.lernu.net kann man unter anderem verschiedene Internet-Sprachkurse entdecken und ausprobieren. pr

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