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Wochenmarktsprecher voller Ablehnung: „Eine Markthalle im Hochzeitshaus wäre fürchterlich“

Wochenmarkt

Hameln (kar). Eine Markthalle im Hochzeitshaus? Was bei Verbrauchern durchaus auf Zustimmung stößt, lehnt Wochenmarktsprecher Norbert Meyer vehement ab: „Das wäre fürchterlich.“

Er nennt gute Gründe, warum diese Nutzungslösung seiner Ansicht nach für das Hochzeitshaus nicht in Frage kommt: „Wir haben in Hameln einen gut funktionierenden Verbrauchermarkt, auf dem Selbsterzeuger ihre Waren anbieten.“ Ein Selbsterzeuger aber könne es sich nicht leisten, sechs Tage in der Woche einen Stand in einer Markthalle zu betreiben. „Das können nur Filialisten“, meint Meyer und umreißt, was das im Hinblick auf das Angebot bedeuten würde: „Es wäre keine Markthalle, sondern eine Esshalle“. Man brauche nur nach Hannover zu schauen: „Dort ist die Markthalle schon lange kein Verbrauchermarkt mehr, sondern ein Schickimicki-Treffpunkt, wo es ums Sehen und Gesehenwerden geht.“

Warum die heimischen Marktbeschicker auch den Vorschlag ablehnen, den Wochenmarkt in die Altstadt zu verlegen, lesen Sie in der Dewezet.

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