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Urenkel kommt zum Konzert mit Werken des "Bückeburger Bachs" ins Schloss / Musikschule Hameln musiziert

Wo der Urururururururururopa einst gewirkt hat...

Bückeburg. Als 18-Jähriger kam Johann Christoph Friedrich Bach an den Hof in Bückeburg, wo er als Musiker und Komponist bis zu seinem Tode im Jahre 1795 tätig war. Hier, am Ort seines Wirkens - im Schloss - eine Auswahl seiner kammermusikalischen Werke zu hören, verspricht einen besonderen Zugang zu seiner Musik.

Dies wird ermöglicht durch ein Konzert, das die Musikschule Hameln in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein am Sonnabend, 13. Mai, präsentiert. Es beginnt um 18 Uhr - zunächst im Saal des Niedersächsischen Staatsarchivs, um nach einer Pause in der Schlosskapelle fortgesetzt zu werden. Hat wohl auch hier, in diesem wunderschön ausgestalteten Sakralraum, der "Concertmeister Bach" der Fürstenfamilie seine Kammermusik vorgestellt? So haben sich die Musikerinnen und Musiker aus Hameln gefragt, als sie Nr. I und Nr. VI seiner Flötenquartette sowie die "Sonate per il Cembalo concertato accompagnato da Flauto" für den zweiten Teil des Konzerts auswählten. Der erste Teil des Konzerts im Staatsarchiv beginnt mit der Sonate C-Dur für Klavier zu vier Händen. Danach erklingen Variationen über "Ah, vous dirai-je maman" in der Vertonung von Wolfgang Amadeus Mozart und von Johann Christoph Friedrich Bach. Beide Komponisten haben sich von der Melodie dieses französischen Volksliedes inspirieren lassen. Es wird interessant sein, beide Variationsfolgen hintereinander zu hören. Dr. Albrecht Endriß wird dazu einige musikwissenschaftliche Erläuterungen geben. Die Mitwirkenden: Ana Bonaque und Helga Richter, (Klavier), Dorothea Enkelmann und Irmgard Langhorst, (Flöte), Peter Bilowitzki (Violine), Albrecht Endriß (Viola), Ulrich Wilkens (Cello) und Gesa Rottler, (Cembalo). Die Leitung hat Irmgard Langhorst, die sich mit viel Engagement dafür eingesetzt hat, dass Kammermusik vom "Bückeburger Bach" am Ort ihres Entstehens zum Erklingen gebracht werden kann. Übrigens: Besonderer Gast des Konzertes wird Elmar von Kolson sein, Urenkel des Bückeburger Bachs in der neunten Generation.

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