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Kunstwerkstatt? Bücherei? Awo Begegnungsstätte? Jugendmusikschule? Ein Überblick

Wo bitte geht's zur…

Bad Münder. Die Schüler sind eingezogen – die „Drittnutzer“ sollen folgen. Anders als der laustarke Umzug der Grundschüler am Donnerstag werden die Vereine und Institutionen ihre Räume im Schulkomplex vergleichsweise ruhig und erst nach und nach beziehen. Der Großteil wird in dem Seitentrakt untergebracht, der am Laurentiusweg liegt.

Autor:

Jens Rathmann Und MIra Colic

Früh dran war die Kunstwerkstatt, die bereits vor den Schülern am Mittwoch ihre Räume bezog. Die sind 70 Quadratmeter groß und liegen deutlich entfernt von denen der anderen „Drittnutzer“ im Trakt B der Schule, in den von der Wallstraße aus zugänglichen ehemaligen Werkräumen im Kellergeschoss. Dass die Kunstwerkstatt bereits so früh unter das Dach der Grundschule geschlüpft ist, hat zwei Gründe, wie Silke Behnke erläutert: „Wir sind ja in das Nachmittagsangebot der Ganztagsschule eingebunden, mit dem wir pünktlich beginnen wollten. Außerdem startet bereits am Montag unser eigenes Kursprogramm.“ So was nennt man dann wohl eine Punktlandung.

So zügig wird der Umzug der Stadtbücherei wohl kaum zu bewältigen sein. Am Donnerstag hatte Leiterin Sigrid Seidel zum letzten Mal die Tür für die Öffentlichkeit geöffnet. Die nächsten Tage wird die 63-Jährige noch zahllose Kartons packen müssen – schließlich ziehen rund 14 000 Bücher mit ihr um, dazu noch Zeitschriften und Hörbücher. Am 14. September sollen die Kisten dann in den neuen, rund 150 Quadratmeter großen Raum am Laurentiusweg gebracht werden. Die Stadt plant die Eröffnung für den 6. Oktober.

In genau zwei Wochen möchte die Arbeiterwohlfahrt mit Sack und Pack ihre neue Begegnungsstätte beziehen. Morgens um 8 Uhr soll es losgehen. Dann muss der Verein nach 40 Jahren seine alte Heimat verlassen. Am neuen Standort stehen der Awo im Erdgeschoss zwei miteinander verbundene Räume mit insgesamt 90 Quadratmetern zur Verfügung, außerdem ein Büro im ersten Stock. Am 21. September soll der Kursbetrieb schon wieder in gewohnter Form aufgenommen werden.

Die Jugendmusikschule lässt sich indes noch einige Wochen Zeit, bis die aktuellen Räume an der Langen Straße verlassen werden. Erst in den Herbstferien soll es so weit sein. Für die JMS ist der ehemalige Seitentrakt der Schule ein „alter Bekannter“, da sie bereits bis 2011 dort untergebracht war. Den späten Umzugstermin erklärt Leiter Tobias Kokkelink damit, dass man vermeiden wolle, während des laufenden Betriebs umzuziehen.

Vorgesehen sind für die JMS zwei kleine Räume mit separatem Eingang in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Schule, im Seitentrakt stehen im Obergeschoss mehrere kleinere und ein größerer Übungsraum mit 60 Quadratmeter Größe zur Verfügung. Im Obergeschoss erhält auch der Gitarren- und Mandolinenverein einen Übungsraum.

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