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Umgehung vielleicht früher fertig

Wirtschaft soll von Trasse profitieren

Eimbeckhausen (mf). Der Neubau der Umgehungsstraße Eimbeckhausen kommt zügiger voran als erwartet. Möglicherweise kann die Trasse sogar etwas früher als geplant für den Verkehr freigegeben werden, zeigt sich Markus Brockmann, Leiter der Landesstraßenbaubehörde in Hameln, optimistisch.

Zwei Brücken sind praktisch fertig, Nummer drei und vier folgen

Bislang sehen die Pläne eine Fertigstellung zum November 2011 vor. Doch das beauftragte Bauunternehmen klotzt mächtig ran, lobt Brockmann. Die Firma habe die verlorene Zeit infolge des witterungsbedingt verspäteten Baubeginns innerhalb kurzer Zeit wieder wettgemacht.

Vor Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im Weserbergland (AdU) informierte Brockmann über den Fortgang des Projekts. „Zwei Brückenbauwerke sind nahezu fertig, die nächsten beiden sollen im Juni begonnen werden“, berichtete der Behördenchef.

Die Arbeiten an der Straße selbst seien derzeit im Bereich Luttringhausen in vollem Gange. Zwischen der alten Bundestraße 442 und dem Flugplatzgelände sei schon reichlich Erde bewegt worden – obwohl der Boden gerade in diesem Bereich als etwas problematisch gilt. Die Aufschüttung erfolge dort bewusst auf etwas höherem Niveau als später erforderlich, um das Erdreich durch den entstehenden Druck zu entwässern, erläutert Brockmann.

Pflasterarbeiten auf der Brücke.
  • Pflasterarbeiten auf der Brücke.

Vor den AdU-Mitgliedern betonte er noch einmal die Bedeutung der Bundesstraße für die Wirtschaft. Von Hachmühlen abgesehen gebe es künftig praktisch keine Ortsdurchfahrten im Bereich Bad Münder und Lauenau mehr, die Anbindung heimischer Betriebe an die Autobahn werde deutlich verbessert.

Auch unter Sicherheitsaspekten sei der Trassenbau wichtig. In der Vergangenheit hätten sich auf der B 442 – auch auf Schaumburger Seite – überdurchschnittlich viele schwere Verkehrsunfälle ereignet. „Das hat uns große Sorgen bereitet“, gibt Brockmann zu. Der Ausbau als sogenannte 2+1-Variante ermögliche künftig gefahrloses Überholen von Lastwagen. „Damit nehmen wir den Druck raus“, so Brockmann.

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