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Christina Watermann und Daniel Burk Sportler des Jahres / Weniger Mitglieder im SV Hattendorf

"Wir wollen zunächst selbstständig bleiben"

Hattendorf (la). Auf die Fusion des TSV Kathrinhagen mit dem TuS Rehren A/O zum SC Auetal ging der Vorsitzende des SV Hattendorf, Günter Badorek, vor den 56 anwesenden Mitgliedern während der Jahresversammlung im Gasthaus Peter ein. "Wir haben im Vorstand nach der letzten Jahresversammlung noch einmal darüber diskutiert", sagte Badorek, "und der große Tenor war, dass uns diese Fusion zu schnell ging und wir zunächst selbstständig bleiben wollen." Schließlich stehe demnächst ein Vereinsjubiläum bevor: das 50-jährige Bestehen im kommenden Jahr, das am 17. Oktober 2009 mit einem Kommers gefeiert werden soll.

Christina Watermann und Daniel Burk sind die Sportler des Jahres

Bärbel Tegtmeier informierte über die Gymnastiksparte. Die Walking-Gruppe habe eine steigende Teilnehmerzahl zu verzeichnen. Zwei Kleingruppen würden sich jetzt auch tagsüber treffen. Auch die Sparte "50 Plus" unter der Leitung von Sieglinde Reesma erfreut sich großer Beliebtheit. Bei der Damengymnastik hat es eine Veränderung gegeben und eine weitere steht an. Gabi Hohmeier hat vorübergehend die Übungsleitung übernommen. Ab 2009 wird die Gruppe von Steffi Preiß geleitet. Friedbert Gellermann, Spartenleiter Fußball, ging auf den Trainerwechsel der 1. Herrenmannschaft ein. "2009 wollen wir sportlich durchstarten", versprach er. Zwei Hallenturniere sollen besucht werden und für die Geselligkeit sind eine Brauereibesichtigung und eine Fahrt ins Sauerland geplant. Die Alt-Herren-Mannschaft hat einen traurigen Rekord erzielt. Das Team hat kein einziges Tor geschossen, aber drei Pluspunkte erzielt, weil der TSV Hagenburg nicht zum Punktspiel angetreten ist. Die Alt-Alt-Herren haben immerhin neun Punkte auf dem Konto. "Sportlich gesehen war die "Nicht-Fusion" für uns ein Fehler. Jetzt ist die Sache aber gelaufen und wenn wir nachträglich einsteigen wollen sind wir nicht mehr Partner sondern Bittsteller", so Gellermann. Rolf Müller ging auf die Situation im Jugendfußball ein. "Wir haben einige Abgänge zu verzeichnen." In der F-Jugend sei die Fusion mit der TuSG Rolfshagen erfolgreich und auch die C-Junioren, die mit Spielern aus Hülsede "aufgestockt" wurden, habe einige Spiele gewonnen. Ein Team starte in der Pampers-Liga und die B-Junioren, die nur auf zwölf Spieler zurückgreifen können, würden durchhalten. "Die Zukunft ist aber ungewiss", so Müller. Volker Struckmeier informierteüber die Arbeit des Förderkreises, der die Arbeit des SV Hattendorf finanziell unterstützt. "Am 16. Mai fahren wir zum Bundesligaspiel zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg", so Struckmeier. Vereinsmitglieder, Betreuer und Jugendliche seien zum Mitfahren eingeladen. Anmeldungen nehmen Hans-Jürgen Bethge und Helmut Meier entgegen. Schließlich "spielte" Struckmeier noch den Nikolaus und überreichte allen Sparten einen Zuschuss für die bevorstehenden Weihnachtsfeiern. "Die Mitgliederzahl geht zurück", stellte Kassierer Reinhard Peter fest. Sie sei um 23 auf 270 geschrumpft. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden in Abwesenheit Heike Wittek, Renate Langer, André Langer, Friedrich Witte und Mirco Hohmeier geehrt. Seit 40 Jahren gehören Heinrich Held, Matthias Peter, Heino Tegtmeier, Rudolf Wieczorek und Paul Wittek dem SV an. Sie erhielten eine Urkunde. Zur Sportlerin des Jahres wurde Christina Watermann gewählt. Den Pokal des Sportlers des Jahres erhielt der Kicker der 1. Herrenmannschaft, Daniel Burk.

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