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9500 Euro fehlen noch: Interessengemeinschaft hofft auf Spenden

Windmühle bekommt im Juni neue Flügel

Rodenberg (tes). Endspurt für die Wiederherstellung der Rodenberger Windmühle: Ende Juni könnte das Wahrzeichen der Stadt wieder komplett auf dem Alten Rodenberg stehen. Zuvor startet ein großes Ereignis, das auf Bild und Film dokumentiert werden soll. "Man sieht nicht jeden Tag, wie ein tonnenschwerer Mühlenkopf aufgesetzt wird", so Heinrich Gra bemann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) zur Erhaltung der Rodenberger Windmühle, in deren Jahresversammlung.

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Der Zeitplan steht, nur das Wetter könnte den Ablauf noch verzögern. Anfang Mai beginnt der Abbund der Kappe, Ende Mai könnte vor Ort gerüstet werden. Mitte Juni wäre dann der Weg frei, die Kappe aufzusetzen. "Das wird ein Ereignis", schwärmte Grabemann. Er hofft zugleich auf genügend Platz für den 100-Tonnen-Kran. Danach wird das Prachtstück noch mit Flügeln versehen und könnte Ende Juni komplett sein. Der Vorsitzende konnte sogar schon Bilder von der kapitalen Rutenwelle und dem Balkenrohling aus 200 Jahre altem Eichenholz präsentieren. Probleme bereitet der Betonringanker am Kopf des Mühlenrandes. Das Volumen der Ausschreibung für diese Maßnahme dürfe 18 000 Euro nichtübersteigen, um die im Entwurf veranschlagten 77 700 Euro Gesamtbaukosten einhalten zu können, so der Vorsitzende. Die Finanzierung ist durch die Unterstützung aus EU-Mitteln, vom Landesamt für Denkmalpflege, dem Landkreis, der Stadt Rodenberg und einiger Spender weitegehend gesichert. "Nur rund 9500 Euro fehlen noch", appellierte Grabemann an alle Bürger zu spenden.

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