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Unternehmen erinnert an Walter Papst

Wilkhahn macht Ausstellung öffentlich zugänglich

Eimbeckhausen (jhr). Das „Labor“ auf dem Wilkhahn-Gelände als Ausstellungsort: „Montags beim Papst“ heißt die Schau, mit der das Eimbeckhäuser Unternehmen an den im vergangenen Jahr verstorbenen Designer und Zukunftsforscher Walter Papst erinnert. Am morgigen Sonnabend und am Sonnabend, 21. März, ist die Ausstellung jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet, um 16 Uhr beginnen Führungen.

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Papst zählte zu den bedeutenden Avantgardisten der Nachkriegszeit. Seine Arbeiten übersetzten die Grundsätze der Moderne in die Aufbruchstimmung der 50er und 60er Jahre: Neue Materialien, neue ergonomische Erkenntnisse und neue Ideale fügten sich bei ihm zu Gestaltungsentwürfen, die wegweisend wurden und die zukünftige Ausrichtung des heimischen Möbelherstellers maßgeblich beeinflussten. Parallel zu Wegbereitern des Kunststoff-Zeitalters wie beispielsweise Luigi Colani entwickelt Papst eine Reihe von Kindermöbeln und schließlich einen Klassiker – die „Schaukelplastik“. Sie ist, wie viele andere Dinge aus dem umfangreichen Papst-Nachlass, im „Labor“ zu sehen.

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