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Trainer der TSG Emmerthal glaubt diesmal nicht an das Halbfinale

Wienecke will Spaß haben

Quasi auf den letzten Drücker löste Kreisligist TSG Emmerthal das Ticket für den 3. Dewezet-Supercup. Die Hoffnung hatte Trainer Markus Wienecke schon fast aufgegeben, weil seine „jungen Wilden“ in der laufenden Wintersaison auf dem glatten Hallenparkett bisher nur selten überzeugen konnten. Doch beim Multimarkt-Cup des TSV Klein Berkel, dem letzten von insgesamt sechs Qualifikationsturnieren für den Supercup, platzte endlich der Knoten. Die TSG, die sich im Endspiel dem TSV Bisperode mit 0:1 geschlagen geben musste, wurde erst im Finale gestoppt. Die Emmerthaler verpassten zwar den Turniersieg. Doch die 14 Qualifikationspunkte, die es für Platz zwei gab, reichten am Ende aus, um beim Top-10-Turnier der Dewezet wieder dabei zu sein. Bereits vor einem Jahr zählte der Kreisligist beim Supercup zu den positiven Überraschungen. Erst das 0:3 im letzten Vorrundenspiel gegen Bezirksligist SSG Halvestorf verhinderte damals den Einzug ins Halbfinale.

Die TSG Emmerthal will sich als Außenseiter beim 3. Dewezet-Supe

Diesmal hat Wienecke seine Mannschaft aber nicht auf der Rechnung, weil die Topteams wie Preußen, Tündern oder Halvestorf zu stark seien: „Wir wollen Spaß haben und die tolle Atmosphäre beim Supercup genießen“, sagt Wienecke, der Germania Hagen zu den Geheimfavoriten zählt.

Mit der aktuellen Bilanz in der Kreisliga ist der Coach nicht zufrieden. Als Neunter überwintern Kapitän Murat Bendes und Co. im Niemandsland der Tabelle. „Wir haben zu oft unter unseren Möglichkeiten gespielt. Spieler wie Florian Beims oder Daniel Englisch müssen mehr Verantwortung übernehmen“, fordert Wienecke. Mit Manuel Capobianco (22 Saisontreffer) hat die TSG den besten Kreisligatorjäger in ihren Reihen. Verzichten muss Wienecke in der Rückrunde auf Marvin Dohme: Der 20-jährige Stürmer wechselte zum Verbandsligisten FC Junkersdorf.aro

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