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Bilderschau in der Sparkasse eröffnet / 30 Werke ab 100 Euro / Malern fehlt's an Nachwuchs

Wie Künstler aus Sablé ihre Heimat sehen

Bückeburg (tw). "Als vor 40 Jahren eine Riesenkiste hier ankam, hatte ich Herzklopfen, wusste nicht, was drin ist", sagt Bückeburgs "Kultursenator" Karl-Heinz Rosenfeld. Kunst aus Sablé war's damals - vorzeigbare noch dazu.

Ansichtssache: Minuten nach der Eröffnung diskutieren die ersten

Kunst aus Sablé zeigt auch die aktuelle Bilderschau, die gestern im Beisein der Maler, aber auch von Prominenten wie Landesbischof Jürgen Johannesdotter anlässlich des Europafestes in der Schalterhalle der Sparkasse eröffnet wurde. Zu sehen sind 30 Werke, die zehn Künstler der Patenstadt in Öl, Tinte, Aquarell- und Acryltechnik geschaffen haben. Die mit Masse gegenständlichen Motive: Schlösser, Kirchen Brücken, Landschaften. Einführende Worte sprachen Bürgermeister Reiner Brombach - bis auf das Wort "Fußgängerzone" streckenweise in fließendem Französisch - sein Amtskollege Pierre Touchard und Sablés "Künstlervater" Jean Pinon. Schön auch: Sämtliche Bilder sind für vergleichsweise "kleines Geld" zu haben; sie kosten zwischen 100 und 1800 Euro. Appell Brombachs: "Kaufen Sie - bevor's ein anderer tut." Schade nur: "Den Malern aus Sablé", weiß Rosenfeld, "fehlt's - leider - an Nachwuchs. Das ist nicht gut." Die Ausstellung ist noch bis 22. Juni in der Schalterhalle der Sparkasse zu sehen.

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