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Wie entstehen Eiszapfen?

Wenn ihr zur Zeit aus dem Fenster guckt, dann habt ihr bestimmt schon die vielen Eiszapfen an den Dächern und Fensterbänken gesehen. Aber wie entstehen die Eiszapfen eigentlich, und warum hängen sie immer an Dächern?

Eiszapfen sind schön, aber auch ganz schön gefährlich. Foto: Dan

Am Anfang ist es nur ein kleiner Wassertropfen, der bei den kalten Temperaturen unter null Grad gefriert. An ihm laufen dann nach und nach andere kleine Tröpfchen herunter, die auch zu Eis werden. Dadurch vergrößert sich der Zapfen immer weiter. Dass die Eisgebilde meistens nur an kleinen Vorsprüngen entstehen, hat auch einen Grund. Eiszapfen wachsen nämlich nur dort, wo Schnee von der Sonne so sehr erwärmt wird, dass er schmilzt. Meistens ist es auf einem Dach durch die Sonnenstrahlen wärmer als an einem schattigen Plätzchen. Die einzelnen Schneeflocken auf dem Dach werden in der Sonne zu Wassertropfen und laufen herunter.

Damit die Tropfen wieder gefrieren, muss es an der Stelle, wo der Eiszapfen wächst, kälter als null Grad sein. Am Rand eines Daches passiert das häufig, weil dort weniger Sonne hinkommt und es durch den Wind oft kälter ist, als auf dem Dach.

Irgendwann ist der Eiszapfen so schwer und groß, dass er runterfällt. Wenn er aus großer Höhe einen Menschen trifft, kann es zu schweren Verletzungen kommen. Manche Unfälle sind so schlimm, dass sogar schon Menschen an den Zapfen gestorben sind. Solche Unfälle sind aber sehr selten – zur Sicherheit sollte man aber große Eiszapfen abschlagen – auch wenn das die schönsten sind.nrö

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