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Hund stirbt / Huskyüberlebt dank Analyse

West Highland Terrier an Kirche vergiftet

Bad Nenndorf (bab). Mit Rattengift ist ein Husky in Waltringhausen vergiftet worden. Nur durch Glück hat der Hund überlebt. Für einen weiteren Hund aus Bad Nenndorf konnte niemand mehr etwas tun - er wurde durch Gift getötet.

Ob hinter diesen Fällen Absicht oder nur Zufall steckt, kann Jutta Schneider, Vorsitzende des Tierschutzvereins Rodenberg/Bad Nenndorf und Umgegend, nicht sagen. Hunde würden Gift jedoch wahrscheinlich nur dann fressen, wenn es in entsprechenden Ködern wie etwa Fleisch oder Tierfutter versteckt ist. Wie Schneider angibt, hat sich der tödliche Fall offensichtlich rund um die evangelisch-lutherische Kirche an der Hauptstraße abgespielt. Ein West Highland Terrier muss in der Nähe etwas gefressen haben, das vergiftet war. Der Hund hat nicht überlebt. Im Bereich Waltringhausen geschah der zweite Fall. Dort vergiftete sich ein Husky. Er habe Nasenbluten bekommen und nicht mehr aufstehen können, berichtet Schneider. Die Halter sind mit dem Hund sofort zur Tierärztlichen Hochschule Hannover gefahren. Anhand der Blutprobe haben die Veterinäre festgestellt, dass es sich um eine Vergiftung durch Rattengift handelte. Belege dafür, dass die Giftköder ausgelegt wurden, um damit Hunde zu töten hat der Tierschutzverein nicht. Jedoch besteht bei jedem, der das Gift gegen Ratten oder Mäuse anwendet, auch die Pflicht zu entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen. "Wer Ratten oder Mäuse bekämpfen will, muss dafür sorgen, dass keine anderen Tiere an das Gift herankommen können", sagt Schneider, "die Tiere gehen sonst elendig zugrunde".

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