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Eröffnungsfahrt der "Flotte Weser" / Märchenhaftes Programm auf den Schiffen und an den Anlegern

Weserorte sehen Auftakt als gemeinsame Sache

Weserbergland (gro). Noch vor einer Woche sah alles ganz anders aus: Regen, hohe Pegel der Weser, kühle Temperaturen - und viele stellten sich die Frage, ob denn die Saisoneröffnungsfahrt der "Flotte Weser" wegen des hohen Wasserstandes überhaupt stattfinden kann. Am Sonntag war das überhaupt kein Thema mehr. Pünktlich um 10 Uhr legte die "Flotte Weser" in Bad Karlshafen ab und fuhr mit denSchiffen "Holz min den", "Höxter" und "Karls hafen" flussabwärts bis nach Hameln. Schönes Wetter mit hier und da einigen Wolken, Sonnenschein, blauer Himmel und Temperaturen bis zu 15 Grad begleiteten die Flotte.

Wegen des hohen Pegelstandes entschieden die Organisatoren erst

Die Schirme blieben zu Hause, die Jacke unter dem Arm und die Sonnenbrille musste her. Nur gutgelaunte Menschen an Bord, zu Hunderten winkend an den Ufern und an den Anlegestellen, um die Schiffe mit Musik und Märchenfiguren in farbenfrohen Kostümen zu erwarten. Da gab es neben vielen anderen Hänsel und Gretel, das Aschenputtel, Dornröschen, den Karpfenfänger und den Kiepenkerl, nicht zu vergessen, den Baron von Münchhausen und den Rattenfänger von Hameln, der während der ganzen Fahrt mit seinem Flötenspiel für Stimmung an Bord der Schiffe sorgte. Hinzu kamen in den Salons der drei Fahrgastschiffe musikalische Unterhaltungen durch den Shantychor Einbeck und den Grießetaler Shantychor. Begeistert von der Saisoneröffnungsfahrt der "Flotte Weser" zeigte sich auch die politische und wirtschaftliche Prominenz. Bundestagsabgeordneter Hans Peter Thul war ab Karlshafen bis Höxter dabei - und er äußerte sich wie die weiteren Gäste an Bord der drei Schiffe überzeugt: "Ohne diese märchenhafte Auftaktfahrt derFlotte Weser würde in unserer Region etwas fehlen." Bürgermeisterin Ina Loth aus Hameln fand es lobenswert, dass alle an den Schiffsanlegern gelegenen Orte mitmachten und das ganz ohne "Kirchturmden ken". "Alle engagieren sich gemeinsam für einen attraktiven Tourismus - und das ist toll", freute sich Loth.

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