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Wer clever ist, der spart

Betrachtet man die Elektroinstallation in unseren Gebäuden, dann scheint selbst in vielen modernen Haushalten die Zeit stehen geblieben zu sein. Zu viele Elektrogeräte hängen an zu wenigen Stromkreisen. Das ist nicht nur unsicher und wenig komfortabel – es verhindert auch die Umsetzung vieler energiesparender Maßnahmen. Darauf weist der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hin.

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Mit einer Elektroinstallation auf hohem Niveau kann allerdings bares Geld gespart werden. Etwa mit einer automatisierten Beleuchtung, die Bequemlichkeit und Sparsamkeit verbindet: Präsenzmelder schalten das Licht automatisch aus, wenn ein Raum gerade nicht genutzt wird. Zeit- und Bewegungsschaltungen ermöglichen eine Beleuchtung nach Bedarf. Ein gutes Viertel des Stroms für die Beleuchtung kann mit solchen intelligenten Lösungen gespart werden.

Bei der Heizung macht sich eine automatische Regelung schnell bezahlt: Einzelraumregelungen, zum Beispiel in Kombination mit Fensterkontakten, erlauben eine grad- und zeitgenaue Temperaturregelung. Die Regelung berücksichtigt auch eintretende Wärme durch Sonneneinstrahlung oder die Abwärme von Hausgeräten. Auch ein automatisierter Sonnenschutz spart Energie.

Noch komfortabler und energiesparender wird es, wenn Heizung, Beleuchtung, Sonnenschutz und weitere Funktionen vernetzt werden. Dann wird die Elektroinstallation vollends zur Systemtechnik – und das bei einem geringeren Verdrahtungsaufwand und bei erhöhter Flexibilität.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft schlägt verschiedene Maßnahmen zur Stromeinsparung per Elektroinstallation vor.

Gut vernetzt im Stromkreis Wer clever ist, der spart

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