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„Wenn einer diese Ehre verdient, dann er“

Luhden. Die Gemeinde muss einen Stuhl mehr an den Tisch für die Mandatsträger stellen. Der Grund: Es gibt ab sofort einen Ehrenratsherrn. Diese Würde hat das Ortsparlament dem ausgeschiedenen Bürgermeister Peter Zabold (CDU) verliehen, der in zehn Jahren die Dorfpolitik entscheidend mitgeprägt hat. Bürgermeister Thomas Beckmann und sein Vize Hartmut Büscher brachten es auf den Punkt, als sie dem Geehrten die Urkunde des Städte- und Gemeindebundes überreichten: „Peter hat einen tollen Job gemacht. Wenn einer diese Ehre verdient, dann er.“ Auch im Eilser Rat habe der Ex-Bürgermeister seine Ortschaft bestens vertreten und nachhaltige Spuren hinterlassen.
Von dieser Ehrung wurde Zabold überrascht. Er wusste überhaupt nur, dass er an diesem Abend mit seiner Ehefrau Hanna zu einer kleinen Feier im Kreise der ehemaligen und neuen Ratsmitglieder im Saal der Gastwirtschaft „Zur Erholung“ erwartet wurde. Mit von der Partie waren Gemeindedirektor Andreas Kunde, Stellvertreterin Ulrike Samson, Pastor Lutz Gräber und Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann. Beckmann erläuterte, dass es für die CDU nicht leicht gewesen sei, für Zabold einen Nachfolger zu finden, denn er habe sich durch ein unbezahlbares Engagement ausgezeichnet. Der Dank galt aber auch Ehefrau Hanna, die ihrem Peter all die Jahre den Rücken frei gehalten habe.

Zabold

Luhden. Die Gemeinde muss einen Stuhl mehr an den Tisch für die Mandatsträger stellen. Der Grund: Es gibt ab sofort einen Ehrenratsherrn. Diese Würde hat das Ortsparlament dem ausgeschiedenen Bürgermeister Peter Zabold (CDU) verliehen, der in zehn Jahren die Dorfpolitik entscheidend mitgeprägt hat. Bürgermeister Thomas Beckmann und sein Vize Hartmut Büscher brachten es auf den Punkt, als sie dem Geehrten die Urkunde des Städte- und Gemeindebundes überreichten: „Peter hat einen tollen Job gemacht. Wenn einer diese Ehre verdient, dann er.“ Auch im Eilser Rat habe der Ex-Bürgermeister seine Ortschaft bestens vertreten und nachhaltige Spuren hinterlassen.
Von dieser Ehrung wurde Zabold überrascht. Er wusste überhaupt nur, dass er an diesem Abend mit seiner Ehefrau Hanna zu einer kleinen Feier im Kreise der ehemaligen und neuen Ratsmitglieder im Saal der Gastwirtschaft „Zur Erholung“ erwartet wurde. Mit von der Partie waren Gemeindedirektor Andreas Kunde, Stellvertreterin Ulrike Samson, Pastor Lutz Gräber und Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann. Beckmann erläuterte, dass es für die CDU nicht leicht gewesen sei, für Zabold einen Nachfolger zu finden, denn er habe sich durch ein unbezahlbares Engagement ausgezeichnet. Der Dank galt aber auch Ehefrau Hanna, die ihrem Peter all die Jahre den Rücken frei gehalten habe.
Büscher fand lobende Worte für den Ehrenratsherrn: „Die Gemeinde trauert in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal.“ Erst sei der beliebte Pastor Lutz Gräber gegangen und nun habe sich auch Zabold in den Ruhestand verabschiedet. Der jetzige Ehrenratsherr habe immer in der ersten Reihe gestanden, wenn es galt, die Weichen für die Zukunft des Dorfes zu stellen. Vor fünf Jahren habe er allerdings bereits seinen Abschied aus der Kommunalpolitik angekündigt daher müsse seine Entscheidung schweren Herzens akzeptiert werden. Schönemann schlug in die gleiche Kerbe. So sei Zabold immer ein Mann des Ausgleichs gewesen, dessen Arbeit über die Parteigrenzen hinaus Anerkennung gefunden habe. Im Samtgemeinderat habe er in vielen Ausschüssen mitgearbeitet und den Dialog zwischen den Gruppen gesucht und gefunden. Die Lücke, die Zabold in Luhden und in Eilsen hinterlassen habe, müsse erst geschlossen werden.
Sichtlich bewegt bedankte sich Zabold nicht nur für die Ernennung zum Ehrenratsherr der Gemeinde, sondern auch noch für die vielen privaten Geschenke, die ihm die Festgesellschaft überreichte: „Ich bin überwältigt.“ Als Bürgermeister habe er sich nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teamplayer gesehen, denn „wir haben alles, was wir wollten, gemeinsam erreicht.“ Zabold an seine ehemaligen Kollegen: „Ihr habt es mir immer leicht gemacht.“ Der Ex-Bürgermeister hatte das Wohl der Gemeinde auch in seiner Dankesrede im Auge: „Wir haben im Rat eine tolle und junge Truppe, die gemeinsam viel für den Ort erreichen kann.“

Mehr morgen in der LZ/SZ.

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