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Bornemann-Nachwuchs und Hamburger Bank-Azubis erklären sich gegenseitig ihren Beruf

Wenn Auszubildende voneinander lernen

Obernkirchen (rnk). Einen Tag lang haben kaufmännische Auszubildende der Firma Bornemann gemeinsam mit Auszubildenden der Dresdner Bank aus Braunschweig verbracht, um sich gegenseitig darüber zu informieren, welche Arbeitsplätze sie haben und was dort zu tun ist. Und: wo die Schnittmengen beider Berufsbilder liegen.

Selbstbewusstes Gruppenbild nach dem Austauschtag: Die einen sin

Der gemeinsame Tag begann natürlich mit einer umfangreichen Besichtigung der gesamten Firma: Die Bornemann-Auszubildenden erklärten den Braunschweiger Gästen, welche Produkte in den beiden Hallen im Industriegebiet Gelldorf für den Weltmarkt entwickelt und produziert werden. Im Mittelpunkt des Referates der Auszubildenden der Dresdner Bank standen dabei unter anderem Themen wie Zahlungsverkehr und Währungsrisiken. Hier springe die Dresdner Bank als Dienstleiter ein. "Bornemann kann seine Pumpen ja nicht mit der Post in den Sudan schicken", erläutert Thomas Kleyboldt, Pressereferent der Dresdner Bank. Die Bank kümmere sich dann um die Zahlungssicherung sowie die währungstechnische Seite des Geschäftes. Wie das Zahlungsausfallrisiko etwas gesenkt werden kann und welche Leistungen die Bank generell bieten könne, darüber informierten die Auszubildenden ebenfalls. Kleyboldt: "Wir haben uns als Dienstleister für ein Unternehmen der Größe Bornemanns vorgestellt." Insgesamt werden zurzeit in der Obernkirchener Firma 33 Auszubildende auf das Berufsleben vorbereitet: ein Drittel im kaufmännischen und zwei Drittel im gewerblichen Bereich. Es sei generell wichtig, dass die Auszubildenden der Firma sich nicht nur in ihrem Tätigkeitsfeld auskennen, sondern dass sie auch einmal in andere Branchen schnuppern können, erklärt Bornemann-Personalreferent Marcel Köster. "Durch den Austausch entsteht früh ein Bezug zur späteren Praxis", so Köster. Einen zweiten Blick in die spätere Praxis erhielten die Auszubildenden aus dem kaufmännischen Bereich der Firma Bornemann quasi nebenbei: Vor fremden Menschen präsentieren und das eigene Produkt je manden erklären, der nicht von Fach ist. Für die Auszubildenden der Dresdner Bank war der Austausch eine Premiere, wohingegen ein früherer Jahrgang der Bornemann-Azubis bereits von einer ähnlichen Veranstaltung mit der Deutschen Bank profitieren konnte. Köster: "Wir arbeiten mit verschiedenen Banken zusammen." Auch für die zukünftigen Auszubildenden beabsichtigt die Firma Bornemann weiter, auf branchenübergreifende Kontakte zu setzen, so Köster. Die Braunschweiger Azubis hätten diesen Tag richtig genossen, erklärt Pressereferent Kleyboldt am Tag danach. Und hatte einen Vorschlag: "Das sollte zu einer ständigen Einrichtung werden."

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