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Weiter Widerstand gegen blaues Wunder

Hameln (CK). Rita Müller macht ernst. Die Anwohnerin der Weserpromenade hat einen Rechtsanwalt gefunden, der sie, ihre 90-jährige Mutter Käthe Kröger und deren Betreuerin als Klagegemeinschaft juristisch berät. Denn Rita Müller hat vor dem Verwaltungsgericht Hannover einen Eilantrag gestellt, damit das so genannte „blaue Wunder“, ein rund 1,70 Meter hoher Zaun in leuchtendem Blau, der vor allem die Hamelner Schleuse schützen soll, kleiner wird.
Wie bereits mehrfach berichtet, lässt das Wasser- und Schifffahrtsamt derzeit seine Anlagen erneuern, und in diesem Zuge ist auch der umstrittene Zaun entstanden. Anwohner, aber auch Spaziergänger, die die Promenade häufig nutzen, hatten darauf Unterschriften gegen das Projekt gesammelt, um unter anderem dagegen zu protestieren, dass ihnen der Blick darauf wie auf eine „Mauer“ vorkommt. Manche fürchteten sogar eine Wertminderung ihrer Immobilien.

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