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Feuerwehr Selxen kritisiert Personalbesetzung bei der Übung

Weiter Atemschutz-Ausbildung

SELXEN. „Die Einsatzübung mit den Nachbarwehren aus Königsförde, Multhöpen, Groß Berkel und Gellersen ist alles andere als optimal gelaufen, weil der Tanker, der für eine zentrale Rolle im ausgearbeiteten Übungsszenarium vorgesehen war, angeblich aufgrund von Personalmangel nicht besetzt werden konnte.“

V. li.: Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Pieper, André Lücke, stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Heinemann, Sarah Lücke, Ortsbrandmeister Bernd Lücke, Annika Twick, Bürgermeister Bernhard Wagner und Martin Brockmann. FOTO: SBR
59.225-02

Autor

Sabine Brakhan Reporterin

Selxens Ortsbrandmeister Bernd Lücke ist der Ärger immer noch deutlich anzumerken, als er darüber in der Jahreshauptversammlung erinnerte. Ziel sei es gewesen, die Kommunikation unter den Wehren zu schulen. „Kritische Töne sind uns wichtig. Egal, ob sie von einer kleinen oder großen Wehr kommen, wir wollen alle mitnehmen“, erklärt der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Pieper.

Die 23 Aktiven der Ortswehr, darunter zwei Frauen, wurden zu drei Einsätzen gerufen. Anfang Oktober war technische Hilfe gefragt, im November ein Entstehungsbrand gemeldet und im Dezember leisteten die Einsatzkräfte nachbarschaftliche Löschhilfe bei einem Wohnhausbrand in Königsförde. Die Freiwillige Feuerwehr Selxen verfügt über fünf Atemschutzgeräteträger. „Ein Schwerpunkt unserer diesjährigen Übungen wird die Aus- und Weiterbildung der Atemschutzgeräteträger sein“, erklärt Bernd Lücke. Insgesamt leistete die Feuerwehr, zu der auch neun Kameraden in der Altersabteilung und sechs Förderer gehören, 1063 Dienststunden. Annika Twick wurde zur Oberlöschmeisterin, Martin Brockmann zum Ersten Hauptfeuerwehrmann sowie André und Sarah Lücke zu Oberfeuerwehrmann beziehungsweise Oberfeuerwehrfrau befördert.

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