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Chor "Rhythm of Life", Kirchenchor Meerbeck und Nachwuchsformation "Kitees" in der Stadtkirche

Weihnachtskonzert lässt kaum Wünsche offen

Bückeburg. Ein geschickt zusammengestelltes und mit bemerkenswerter Könnerschaft vorgetragenes Programm hat am Freitag das Auditorium in der sehr gut besuchten Stadtkirche bezaubert. Das gemeinsam vom Gospelchor "Rhythm of Life" und dem Kirchenchor Meerbeck sowie der Nachwuchsformation "Kitees" bestrittene Weihnachtskonzert ließ kaum einen Wunsch unerfüllt. Die 27 unter der musikalischen Leitung von Imke Röder vorgestellten Titel bescherten den Sängern einen kolossalen Schlussapplaus.

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Autor:

Herbert Busch

Weiteren Ovationen und Zugabeforderungen entzogen sich die Choristen, indem sie - ein zuversichtlich stimmendes "Freedom is coming" auf den Lippen - allesamt aus dem Gotteshaus schlenderten. Die Nyberg-Komposition hatte knapp zwei Stunden zuvor auch den gemeinsam gestalteten Auftakt des vielfältigen Liederreigens gebildet. Bevor die Formationen im Finale wieder zueinander fanden, stellten sie ihr Können als Einzelchöre unter Beweis. Wobei der Kirchenchor den deutschsprachigen Teil und Rhythm of Life den Englisch-Partübernahm. Die Meerbecker überzeugten unter anderem mit Interpretationen von "Ein Licht ist dir geboren", "Fröhliche Weihnacht, überall!" und "Hört den Glockenklang". Im Repertoire des Gospelchors fanden speziell Klassiker wie "Winter Wonderland", "Go, tell it on the mountain" und "Santa Claus is coming to town" den Gefallen des Publikums. Gleichwie sämtliche Darbietungen mit verdientem Beifall honoriert wurden, rührten sich die Hände der Besucher beim Auftritt des Nachwuchses noch eine Nuance kräftiger als bei den "Großen". Das mit "Glitzersternchen", "Der Mann, der alles kann" und "Heilig-Abend-Morgen-Blues" ausstaffierte Intermezzo passte allerdings auch hervorragend in die überwiegend adventlich-frohgemute Grundstimmung. Als zum Schluss "Hallelujah, Salvation and Glory", "Streitsong der Engel" und "Frieden im Himmel" in großer Besetzung erklangen, war die Zeit viel zu schnell vergangen.

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