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Cammer feiert Brunnenfest / Ortsbürgermeister baut Holztränke / Feuerwehrmusik

Wasserbomben aus der neuen Tränke

Cammer (mig). Der vor vier Jahren von Ortsbürgermeister Friedrich Rösener wieder aufgebaute alte Brunnen wird immer mehr zum Symbol für eine gute Dorfgemeinschaft. Jetzt bat der rührige Pensionär die Cammeruner zu einem zweiten "Brunnenfest" auf seinen Hof.

Grund für die Einladung auf die "Hermannsburg": In vielen Stunden Schreinerarbeit hat Rösener eine neue Attraktion für Cammer geschaffen. Neben dem vor vier Jahren eingeweihten Brunnen steht jetzt auch eine breite Holztränke. Die Idee dazu kam Rösener bei einem Urlaub in Bayern. Dort sieht man diese pittoresken Gebilde in vielen Orten. "Warum nicht auch bei uns in Cammer," dachte sich der Bürgermeister und machte sich frisch ans Werk. Die Arbeit war allerdings nicht ganz frei von Rückschlägen: Zwei Stemmeisen gingen entzwei, eine Wasserwaage fiel in den Brunnen. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Brunnen und Tränke sind eine wirkliche Bereicherung für das Dorfbild. Und natürlich dient die Holzkonstruktion, gerade bei diesem Wetter, einem wirklich guten Zweck. "Wenn jemand hier vorbeikommt, kann er sich erst einmal erfrischen," erläuterte der "Bauherr" während einer kleinen Ansprache. Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Sie fertigten "Wasserbomben" und spritzten sich und andere nass. Böse war ihnen bei diesem Wetter aber niemand. Nach dem "Festakt" wurde es dann inoffiziell. Ganz Mutige bekamen einen "Brunnenschluck", den Rösener zu den Klängen der Feuerwehrkapelle Bierde-Schlüsselburg unter der Leitung von Dieter Bals ausschenkte. Mitglieder des Heimatvereins hatten schon Fleisch auf den Rost gelegt und die Dorfjugend übernahm die Versorgung mit Getränken. Das eingenommene Geld soll für die Dorfverschönerung verwendet werden.

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