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Was wird aus dem Geld der Eigentümer?

Eilsen/Bückeburg. Großauftrieb im Amtsgericht: Zum Prozessauftakt der Verfahren um eine Eilser Firma für Hausverwaltungen ist der Saal so überfüllt gewesen, dass einige Zuschauer auf der Heizung Platz nahmen. Gelohnt hat sich das Gedränge nicht: Richter Dr. Hartmut Vogler musste das interessierte Publikum nach kurzer Verhandlung auf einen späteren Termin vertrösten.
Zunächst müssen in dem komplizierten Fall noch juristische Feinheiten abgestimmt werden. Dem Richter schwebt ein rechtlicher Kunstgriff vor, über den die Parteien erst nachdenken sollen. Außerdem fehlen Papiere, vor allem Unterlagen über die Konten. „Damit alle Unterlagen komplett sind, müssen Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen", so Dr. Vogler halb im Scherz.

Eilsen/Bückeburg. Großauftrieb im Amtsgericht: Zum Prozessauftakt der Verfahren um eine Eilser Firma für Hausverwaltungen ist der Saal so überfüllt gewesen, dass einige Zuschauer auf der Heizung Platz nahmen. Gelohnt hat sich das Gedränge nicht: Richter Dr. Hartmut Vogler musste das interessierte Publikum nach kurzer Verhandlung auf einen späteren Termin vertrösten.
Zunächst müssen in dem komplizierten Fall noch juristische Feinheiten abgestimmt werden. Dem Richter schwebt ein rechtlicher Kunstgriff vor, über den die Parteien erst nachdenken sollen. Außerdem fehlen Papiere, vor allem Unterlagen über die Konten. „Damit alle Unterlagen komplett sind, müssen Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen", so Dr. Vogler halb im Scherz.
Der Satz passt indes recht gut zum angeblichen Vorgehen des Unternehmens: Um Löcher zu stopfen und finanzielle Unregelmäßigkeiten zu vertuschen, soll die Firma Gelder zwischen den Konten verschiedener Gemeinschaften von Wohnungseigentümern verschoben haben (wir berichteten). Abrechnungen seien nicht rechtzeitig gemacht und schon gar nicht zur Verfügung gestellt worden, heißt es, Konten so gut wie leer geräumt.

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