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Was ist, wenn man zuviel Geld hat?

Nammen (who). "Plattdeutsch ist kein Dialekt, das ist eine eigenständige Sprache", hat Kurt Römming als Nammer Experte zum Theaternachmittag des Heimatvereins vorausgeschickt. Wie sich das anhört, das konnten die Gäste im rappelvollen Saal des wieder belebten Dorfkruges dann hautnah erleben.

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Die Laienspielgruppe des MTV Diepenau war zum zweiten Mal im Dorfkrug zu Gast. "Wohenn mit die ferlen Moneten?" ließ schon der Titel auf zünftiges Bauerntheater hoffen. Stimmt: Die Last mit dem Geld ist ein unerschöpfliches Thema und sorgte selbstverständlich für den Zündstoff vieler Lachsalven. Die Handlung in Kürze: Die alten Kumpels Alfons und Bertram stolpern bei ihren individuellen Kneipentouren in der selben Nacht zeitversetzt über den selben Geldkoffer. Der landet am Ende bei Alfons, der sich an gar nichts mehr erinnert. Bertram ahnt, dass die Geschichte mit einem Bankraub zusammen hängt. Beide wollen die Moneten gerne behalten aber keinen Ärger mit der Polizei kriegen und das Geld loswerden. Als der Koffer wiederum verschwunden ist, geht der Tanz los, denn es ist zu befürchten, dass Alfons Mutter den Zaster als Altpapier zu Briketts gepresst hat, weil ihr die Brille abhanden gekommen war. Der Retter in der Not und Helfer zum Happyend erscheint schließlich mit dem Kriminalbeamten Werner. Als Freund von Ulrike als Tochter des Hauses löst er den Fall zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten. Karin Putz hat den Dorfkrug vor sechs Wochen wieder eröffnet. "Es ist gut angelaufen", freut sich die Gastronomin. Auf der Speisenkarte steht Gutbürgerliches sowie Kaffee und Kuchen.

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