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Ewald Mevert und Herbert Presser seit Jahrzehnten SPD-Mitglieder

Was ist mit Levesen und Stemmen?

Hespe (lmh). Die in diesem Jahr anstehenden Kommunalwahlen haben die Themen bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hespe am Donnerstag dominiert. Am 1. April stimmen die Sozialdemokraten über die Kandidatenlisten ab, die bis dahin fix und fertig sein müssen.

Ewald Mevert (links) und Herbert Presser. Foto: lmh

„Kandidaten haben wir genug“, erklärte Vorsitzender Heinz-Walter Engelage. Acht Männer und zwei Frauen hätten sich bisher für die Wahl in den Samtgemeinderat zur Verfügung gestellt. Das Problem allerdings: Die Kandidaten seien ausschließlich Hesper, die Ortsteile Levesen und Stemmen seien nicht repräsentiert. Daniela Scheibe verdeutlichte: „Wir sind schon alle möglichen Namen durchgegangen und würden gerne auch neue Leute auf die Liste nehmen. Für jede Meldung sind wir dankbar.“

Während sich der Wahlkampf generell immer mehr auf die einzelnen Köpfe konzentriere, falle in Hespe durch den Neuzuschnitt der Wahlkreise die persönliche Bekanntheit der Kandidaten im Ort eher unter den Tisch, bemerkte Herbert Presser. Ernst Knake ergänzte, umso wichtiger sei es, sich inhaltlich um die Belange der Bürger zu kümmern. „Die Kleinigkeiten sind es, die die Leute interessieren.“

Kassenführer Uwe Krone befasste sich mit der vom Bezirksverbandgeforderten Beitragserhöhungin den Ortsvereinen. Aufgrund des fort-schreitenden Mitgliederschwunds sollten nach Wunsch aus Hannover die Verbleibenden pro fünf Euro Beitrag einen Euro zusätzlich zahlen. „Wir wollen das nicht komplett boykottieren“, be-tonte Krone, jedoch setze er lieber auf Freiwilligkeit und empfehle den Genossen lediglich, ihren aktuellen Beitrag etwas aufzurunden.

Bei den Ehrungen standen in diesem Jahr große Zahlen auf Engelages Liste. Ewald Mevert hält der Partei seit 50 Jahren die Treue, bei Herbert Presser sind es 40 Jahre. „So lange bei einer Partei zu bleiben, ist heute nicht mehr normal“, betonte der Landtagsabgeordnete Heiner Bartling, der als Gastredner die Laudatio hielt. Wilhelm Möller ist sogar seit 65 Jahren Mitglied in der SPD, konnte die Auszeichnung jedoch aus Krankheitsgründen nicht selbst entgegennehmen. Norbert Kording ist seit zehn Jahren dabei.

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