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Warum die kleine Lieselotte neue Eltern kriegt

Heeßen. Die „Gelben Füße", an zwölf Stellen auf die Bürgersteige der Samtgemeinde gesprüht, machen die Fußwege der Kinder zur Grundschule sicherer; dazu trägt auch das von Eltern gebastelte „Lieselotte"-Standmännchen bei, das Autofahrer vor querenden Kindern warnt. Im Jahre 2003 fand die Elternaktion im Rahmen des Wettbewerbs „Niedersachsen - Kinderland: Mehr Sicherheit für Kinder" landesweite Anerkennung. Jetzt, zehn Jahre, nachdem das erste Paar Füße von Eltern und Lehrern gemeinsam mit der damaligen Polizeiinspektion Schaumburg aufgetragen wurde, ist das Gelb - im Wortsinn - mehr und mehr verblasst. Die Kinder der Pioniere von einst sind flügge geworden, der Enthusiasmus sinkt.

Gelbe

Heeßen. Die „Gelben Füße", an zwölf Stellen auf die Bürgersteige der Samtgemeinde gesprüht, machen die Fußwege der Kinder zur Grundschule sicherer; dazu trägt auch das von Eltern gebastelte „Lieselotte"-Standmännchen bei, das Autofahrer vor querenden Kindern warnt. Im Jahre 2003 fand die Elternaktion im Rahmen des Wettbewerbs „Niedersachsen - Kinderland: Mehr Sicherheit für Kinder" landesweite Anerkennung. Jetzt, zehn Jahre, nachdem das erste Paar Füße von Eltern und Lehrern gemeinsam mit der damaligen Polizeiinspektion Schaumburg aufgetragen wurde, ist das Gelb - im Wortsinn - mehr und mehr verblasst. Die Kinder der Pioniere von einst sind flügge geworden, der Enthusiasmus sinkt.
„Schade", meint Buchholz' Bürgermeister Hartmut Krause (WiB): „Diese Aktion Eilser Eltern hatte sich bewährt - umso mehr, als auch die Polizei mit von der Partie war; das hat auf die Kinder immer großen Eindruck gemacht."
Um die „Gelben Füße" dennoch wieder in Schwung zu bringen, hat sich der Schulausschuss unter Regie von Frank Rinne (SPD) jetzt dafür ausgesprochen, das Sprayen ab sofort in die Hände des Bauhofes der Samtgemeinde zu legen. „Lieselotte" kriegt also gleichsam neue Eltern. Kommt hinzu: Als Ersatz für das ebenfalls 2001 beschaffte Tempomessgerät, das seinen Betrieb aufgrund von Defekten mittlerweile so gut wie eingestellt hat, wollen die Politiker ein neues Gerät beschaffen lassen. Gemeinsam sollen die beiden Maßnahmen dafür sorgen, dass die Schulwege in der Samtgemeinde auch künftig sicher sind.

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