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Beteiligung des Heimat- und Verkehrsvereins Schaumburg / Wandertafeln geplant

Warten auf die Dorferneuerung

Schaumburg (who). Der Heimat- und Verkehrsverein Schaumburg wird sich in die Dorferneuerung einbringen. Doch bis zu deren Startschuss ist noch Abwarten angesagt und somit bleiben die 1000 dafür reservierten Euro aus den verfügbaren Mitteln zunächst noch auf dem Konto.

Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Schaumburg, Wilf

Rund 2500 Euro hatte der Verein bei der letzten Mitgliederversammlung für den Erhalt des Trafo-Turmes in Schaumburg bestimmt. Für nur 100 Euro seien inzwischen Anstriche aufgebracht und die Lüftungseinlässe vergittert worden, berichtete Vorsitzender Wilfried Schnüll. Abwarten heiße es dagegen ebenfalls noch mit Blick auf die neuen großen Wanderwegtafeln. Grund:Die Geldmittel aus EU-Töpfen sind noch nicht freigegeben. Zu den Standorten der vier 500 bis 600 Euro teuren Tafeln habe der Verein schon konkrete Vorstellungen. An der Paschenburg, an der Schaumburg auf dem Springenstein und an der Unabhängigkeitsstraße oberhalb von Westendorf sollen sie stehen. Eventuell kommt noch der Wanderparkplatz bei der Osterburg in Frage. Unter anderem ist der Wunsch nach Herrichtung des Seitenstreifens an der Kreisstraße 70 in Höhe der Paschenburg durch die Kreisforstverwaltung erfüllt worden. "17 Monate hat es gedauert, bis der Weg endlich wieder zum Parken benutzt werden kann", so Schnüll. Der Verein hofft, den "Schaumburgblick" von der oberen Burgstraße auf die Burganlage und ins Rosenthal in diesem Jahrfreimachen zu können. Weniger zufriedenstellend, so Schnüll weiter, sei der plattdeutsche Abend am 10. November verlaufen. Möglicherweise müsse in Zukunft das Konzept geändert werden. Der plattdeutsche Gottesdienst in Deckbergen am 27. August habe dagegen eine volle Kirche gebracht. Im Vorstand des Vereins gab es einen Wechsel: Angela Stemme aus Deckbergen trat als Schriftführerin an die Stelle von Angela Dieckmann-Seedorf aus Schaumburg. Bevor der Abend zum harmonischen Ausklang ansetzte, galt es, einige Gemüter zu beruhigen, die sich im Vorfeld an der Befürchtung erhitzt hatten, das Ehrendenkmal nahe der Ostendorfer Straße könne mit der Dorferneuerung versetzt werden. Die Initiatoren hatten vorschnell mit ihrer Unterschriften-Aktion zum Kampf um das Denkmal mobilisiert, nachdem sich der Ortsrat bereits gegen eine Verlegung ausgesprochen hatte. Zum Ausklang hielt Rintelns Museumsleiter Stefan Meyer einen Vortragüber "Die Geschichte der hessischen Grafschaft Schaumburg". Darüber hinaus nehme die Fotoausstellung, an der Meyer zurzeit arbeite, Gestalt an. Die Ansichten aus Deckbergen, Schaumburg und Westendorf sollen vom 2. März an in der Rintelner Eulenburg gezeigt werden.

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