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Am 13. Juli Vortrag vor der Vertreterversammlung der Volksbank

War es ein harmloser Rempler? Schiedsrichter berichtetüber WM

Rinteln (wm). Wenn DFB-Schiedsrichter Dr. Markus Merk am 13. Juli zur Vertreterversammlung der Volksbank nach Rinteln kommt, wird er auch eine spannende Geschichte zu erzählen haben, denn Merk ist nach dem 2:1-Sieg Ghanas über die USA in die Kritik geraten. Er habe, mokierte sich die Sportpresse, einen kapitalen Fehler begangen, nämlich nach einem harmlosen Rempler von Oguchi Onyewu an Razak Pimpong auf Strafstoß entschieden und so das zweite Tor Ghanas durch Stephen Appiah ermöglicht.

Dr. Markus Merk

Da passt dann auch das Thema, das Merk für seinen Vortrag in Rinteln gewählt hat: "Sicher entscheiden unter Druck". Vorab sollen Sportvereine die Möglichkeit haben, mit Merk ins Gespräch zu kommen. Ab 17 Uhr, so sieht es die Planung von Volksbankvorstand Joachim Schorling vor, soll Dr. Merk in einem ausgesuchten Kreis über die Weltmeisterschaft berichten und die Fragen von Fußball-Fans beantworten. Merk ist Zahnarzt und seit 1984 DFB-Schiedsrichter. Bereits ein Jahr später pfiff er schon in der 2. Bundesliga und ab 1988 auch in der ersten. Vier Jahre später wurde er wegen seiner konstanten Leistungen von der FIFA für internationale Spiele nominiert. Merk brachte es in seiner Karriere auf mehr als 260 Bundesligabegegnungen, die er pfiff, 40 A-Länderspiele und über 60 Europapokalpartien. Weitere Höhepunkte waren das DFB-Pokalfinale 1993, die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona und das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger 1997 zwischen Paris St. German und dem FC Barcelona. Aufgrund seiner Leistungen wurde Merk bereits fünf Mal zumSchiedsrichter des Jahres gewählt. 2004 leitete er das WM-Finale zwischen Portugal und Griechenland. 2005 wurde er für seine sportlichen und sozialen Leistungen mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

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