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Schreeck sieht Planung für das neue Baugebiet nicht in Gefahr

"Vordere Hohefeld": Investor Volksbank bleibt gelassen

Bad Nenndorf (rwe). Die Debatte um das geplante Baugebiet "Vordere Hohefeld" in Bad Nenndorf sieht der Investor gelassen. "Ich gehe davon aus, dass das funktioniert und habe Vertrauen, dass es dafür eine breite Mehrheit gibt", sagt Reinhard Schreeck, Vorstand der Volksbank in Schaumburg.

Der Bauausschuss der Stadt sollte am heutigen Mittwoch eigentlich das Auslegen des Bebauungsplanes für das fast 13 Hektar große Areal an der Horster Straße empfehlen. Doch der Punkt dürfte nicht zur Aussprache kommen, sondern während der Sitzung von der Tagesordnung genommen und erst einmal in den Fraktionen erörtert werden. Schon der Planungsausschuss der Samtgemeinde hatte das Thema vergangene Woche gestrichen (wir berichteten). Die Vertreter der Parteien wollen erst noch intern diskutieren. "Ich kann nachvollziehen, dass es in der Frage der Verkehrsführung noch Klärungsbedarf gibt", sagt Volksbank-Chef Schreeck, der sich im Gespräch mit den Ratsfraktionen befindet. Allerdings sieht er sein Baugebiet nicht im Zusammenhang damit, auch wenn die Trasse der ehemals beabsichtigten innerörtlichen Entlastungsstraße eben über das "Vordere Hohefeld" läuft. Schreeck glaubt nicht daran, dass die für dort angedachte Straße jemals über die Bahnlinie hinweg an die B 442 angeschlossen wird, so wie es der Flächennutzungsplan skizziert. Eine Entlastungsstraße sei dort undenkbar, denn diese würde auch durch das Horster Feld führen. "Das bliebe ohne Lärmschutz", erinnert Schreeck. Deshalb lasse sich über das "Vordere Hohefeld" auch die Bahnhofstraße nicht entlasten. "Das Thema gibt es seit 20 Jahren, nun kommt es wieder auf die Tagesordnung." Die möglicherweise zwei Monate Verzug, die durch das Verschieben in den Ausschüssen entstünden, könne sein Unternehmen als Investor verkraften. Auch weil Schreeck nicht davon ausgeht, dass es grundsätzlich keine Zustimmung zu dem Vorhaben gibt. "Die Weiterentwicklung Bad Nenndorfs sollte nicht von einer Straßendiskussion abhängen", betont er. Die Planung laufe weiter, schließlich habe die Stadt keine freien Grundstücke mehr. Dabei gebe es einen Bedarf an attraktiven und innenstadtnahen Bauplätzen.

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