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"Tag des Imkers" am Forsthaus Halt gut besucht / Ausstellung sollÄngste abbauen helfen

Von fleißigen Bienen und lästigen Wespen

Wendthagen (hga). Zum zweiten Mal hat sich der Kreisimkerverein am bundesweit veranstalteten "Tag des Imkers" beteiligt. Auf dem Gelände des Forsthauses Halt gab es die reichlich genutzte Möglichkeit, sich über die Arbeit der Imker zu informieren. Umfangreich gestaltete Schautafeln informierten über die Biene, erfahrene Imker gaben Antwort auf alle Fragen zur Honiggewinnung.

Peter van der Pol und Sohn Claas betrachten das Leben in einem S

176 Imker mit rund 1000 Bienenvölkern gebe es zurzeit in Schaumburg, informierte Dietmar Schernewsky. Das Thema "Nachwuchs" spiele dabei eine große Rolle. "Und es geht uns nicht nur um Jugendliche", so der Kreisvorsitzende der Schaumburger Imker. Manch einer finde erst im Ruhestand zur Imkerei als Hobby. Die Ausstellung am Forsthaus Halt war auch der Versuch, die bei vielen Menschen vorhandenenÄngste in einer zunehmend naturfernen Zeit abzubauen. Viele Eltern nutzten daher die Gelegenheit, ihrem Nachwuchs die emsig arbeitenden Bienen in einem Schaukasten zu zeigen - und lernten dabei selber noch einiges. Der Begriff "fleißig wie eine Biene" kommt nämlich nicht von ungefähr. Die kleinen Honigsammler leisten Erstaunliches. Sie können bis zu einem Drittel ihres eigenen Körpergewichts an Nektar oder Pollen transportieren. Mit 180 bis 250 Flügelschlägen in der Minute erreichen sie bis zu 30 Stundenkilometer Geschwindigkeit. Außer der Königin und einigen Hundert männlichen Drohnen besteht ein Bienenvolk aus 30 000 bis 60 000 Bienen. Mit Gundula Piehl und Dieter Grote standen zwei ehrenamtliche Wespenberater Rede und Antwort zu den Problemen rund um die schon mal lästigen Verwandten der Honigbiene. "Von neun bei uns vorkommenden Arten werden nur zwei richtig lästig", erklärte Piehl und riet dazu, sich bei Problemen mit Wespen oder Hornissen an die Untere Naturschutzbehörde beim Landkreis zu wenden. Zugleich wiesen beide Berater auf die wichtige Rolle vonWespen und Hornissen als Schädlingsvertilger im Ökosystem hin.

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