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Viele leiden unter dem „Montagsblues“

Bad Vilbel. Viele Erwerbstätige fühlen sich montags matt und antriebslos. Jeder Sechste klagt darüber, wie eine Forsa-Umfrage ergeben hat. Besonders die 18- bis 29-Jährigen haben häufig einen „Montagsblues“: Jeder Dritte von ihnen fühlt sich am Wochenbeginn oft kaputt und kann sich schlecht konzentrieren. Wissenschaftler sehen den Grund dafür den Angaben zufolge im veränderten Tagesrhythmus am Wochenende. Er sorge für einen schlechten Schlaf in der Nacht zum Montag. „Einige unter uns gehen quasi im Halbschlaf zur Arbeit“, erläutert der Schlafforscher Alexander Blau von der Charité- Universitätsmedizin Berlin in einer Mitteilung zu den Studienergebnissen. Die größte Gruppe der „Montagsmüden“ machen laut der Studie Angestellte und Arbeiter aus. Beamte und Selbstständige seien weniger betroffen. Für die Erhebung der Daten im Auftrag des Arzneimittelkonzerns Stada wurden rund 1000 Erwerbstätige befragt.

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