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Auswärtsniederlage beim Abstiegskandidaten MTV Vorsfelde

Viele Fehler und kein Kampfgeist 27:31-Pleite für die SG Haste

Handball (hga). Total ernüchtert und mit einer 27:31 (10:15)-Auswärtsniederlage im Gepäck hat die SG Hohnhorst-Haste in der Oberliga die Rückfahrt vom MTV Vorsfelde angetreten.

Marc Wengler (r.) warf zwar sechs Tore für die SG Haste, hatte a

Nach dem Heimsiegüber die TSG Emmerthal hofften die SG-Fans auf eine Wiederholung, allein, die Mannschaft ließ den Kampfgeist dieses Sieges in Haste zurück. Da half auch die Rückkehr von Marc Wengler und Paul Weiser nichts, die zwar "irgendwann ihre Tore warfen", wie SG-Coach Marc Siegesmund meinte, dazu allerdings zu viele Chance benötigten. Lediglich Torhüter Ingo Henze und Kreisläufer Konstantin Krikli boten eine über 60 Minuten ordentliche Leistung. Mit viel Sand im Getriebe begann die SG Hohnhorst-Haste. "Die Abwehr war hochgradig körperlos, das ging gar nicht", ärgerte sich Siegesmund, der weniger ernüchtert als enttäuscht war. Ohne Aggressivität, unbeweglich, die SG kam über 3:6 zum 10:15-Pausenrückstand. "Dazu habe ich dann einige Worte in der Kabine gesagt", freundlich umschrieb Siegesmund die Halbzeitansprache, die tatsächlich deutlich gewesen sein dürfte. Die SG wurde aggressiver und glich zum 19:19 aus. Ausgeglichen ging es weiter, ehe die Fehlerquote in allen Bereichen hochschnellte. In entscheidenden Situationen, wie beim 26:27 (55.) wurden Bälle leichtfertig weggeworfen. "Durch individuelle Unzulänglichkeiten haben wir das Spiel verloren", konstatierte Siegesmund. Insbesondere der SG-Rückraum blieb weit hinter den Erwartungen zurück, dass erneute Fehlen von Tim Kirchmann und Christian Höflich war in der Abwehr nicht zu kompensieren. SG: Krikli 8, Wengler 6/1, Weiser 4, Oliver Gümmer 3, Dönitz 3, Daseking 2, Olaf Gümmer 1.

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