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Viele Eigentümer sehen sich ums Geld geprellt

Eilsen. Man stelle sich vor: Eine Gemeinschaft von Wohnungseigentümern will die Fassade ihres Blocks neu streichen lassen - und merkt plötzlich, dass auf dem Konto, das die mit der Hausverwaltung betraute Firma zu diesem Zweck führen soll, kaum noch Geld drauf ist - obwohl dort eigentlich fünfstellige Beträge verbucht sein müssten ...
So oder ähnlich geht es derzeit einer Vielzahl von Eigentümergemeinschaften, die sich von einer in der Samtgemeinde Eilsen ansässigen Firma für Hausverwaltungen geprellt sehen. „Die Sache beschäftigt Justitia nun schon seit etwa einem Jahr", berichtet Stefan Diekmann. Der Bückeburger Jurist, auch Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, hat mehr als zehn Mandate von Klägern aus ganz Schaumburg, „und beinahe wöchentlich werden es mehr", sagt Diekmann. 

Eilsen. Man stelle sich vor: Eine Gemeinschaft von Wohnungseigentümern will die Fassade ihres Blocks neu streichen lassen - und merkt plötzlich, dass auf dem Konto, das die mit der Hausverwaltung betraute Firma zu diesem Zweck führen soll, kaum noch Geld drauf ist - obwohl dort eigentlich fünfstellige Beträge verbucht sein müssten ...
So oder ähnlich geht es derzeit einer Vielzahl von Eigentümergemeinschaften, die sich von einer in der Samtgemeinde Eilsen ansässigen Firma für Hausverwaltungen geprellt sehen. „Die Sache beschäftigt Justitia nun schon seit etwa einem Jahr", berichtet Stefan Diekmann. Der Bückeburger Jurist, auch Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, hat mehr als zehn Mandate von Klägern aus ganz Schaumburg, „und beinahe wöchentlich werden es mehr", sagt Diekmann.
Denn viele Eigentümergemeinschaften hätten womöglich noch gar nicht spitz gekriegt, dass ihr Konto gleichfalls so gut wie leer ist.
Bei den fehlenden Geldern soll es sich um Beträge von bis zu 60 000 Euro handeln. Der Anwalt spricht in diesem Zusammenhang von Unterschlagung, Veruntreuung und Betrug. „Mit dem veruntreuten Geld der Eigentümergemeinschaften haben die Geschäftsführer der Firma zumindest zum Teil ihren privaten Lebensunterhalt bestritten", sagt Diekmann. Das Vorgehen sei immer dasselbe gewesen: Habe eine Gemeinschaft festgestellt, dass auf dem Gemeinschaftskonto Geld fehle, sei das Loch mit dem Geld einer anderen gestopft worden und so weiter Es seien sogar Kontoauszüge gefälscht worden.

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