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Für rund 340 000 Euro entsteht der neue KGS-Busbahnhof

Viel Platz selbst für große Busse

Bad Münder (jhr). Ferienzeit ist Bauzeit – selten war das besser zu beobachten als derzeit vor der Abraham-Lincoln-Realschule. Das Entrée zur Schule ist fest in Bauarbeiter-Hand, mit großen Maschinen und in filigraner Handarbeit entsteht dort der neue Busbahnhof für den zukünftigen Standort der Kooperativen Gesamtschule Bad Münder.

Noch gehört das Areal vor der zukünftigen KGS an der Bahnhofstraße den Beton-Fachleuten von HBT, nach den Sommerferien sollen hi

Der neue Busbahnhof fügt sich in das Gesamtprojekt KGS-Neubau ein, wird aber ebenfalls keine Billig-Lösung: Mit 340 000 Euro rechnen die Planer. Ursprünglich sollten die Arbeiten für den Busplatz den Abschluss des Gesamtprojektes bilden, wurden dann aber vorgezogen, um noch in den Genuss von Fördermitteln zu kommen. Entsprechend wird derzeit von den Mitarbeitern der Firma HBT mit Hochdruck gearbeitet. Der Termin der Fertigstellung duldet keine Verschiebung. „Zum Ende der Ferien muss alles erledigt sein“, sagt Hartwig Werner, Fachdienstleiter Hochbau beim Landkreis. Er gibt sich nach seinem Besuch auf der Baustelle am Dienstag, wo er mit Vertretern der Stadt und anderer beteiligter Institutionen die Planung noch einmal durchsprach, optimistisch, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. „Vielleicht muss anschließend noch ein Lampenmast aufgestellt werden, aber das wären dann wirklich nur noch Restarbeiten.“ Was den Arbeitern derzeit zugute kommt, ist das Wetter. Die Busspuren werden in Beton erstellt, bei Regen müssten die Arbeiten sofort abgebrochen werden.

Die Erneuerung und Vergrößerung des Platzes wird notwendig, weil die Verkehrsgesellschaft aufgrund der erwarteten größeren Schülerzahlen unter anderem auch mit mehreren Gelenkbussen mit 19 Metern Länge den Busbahnhof anfahren will.

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