weather-image
23°
Benefiz zugunsten der Swonez-Kinder findet Anklang / Publikum geht im Kursaal begeistert mit

Viel Beifall für "Jäger" und "Gemischten Chor"

Bad Eilsen (dis). Die gute Nachricht gleich vorweg: Der Kursaal war fast ausgebucht, als die "Bückeburger Jäger" und der "Gemischte Chor Eilsen" am Samstagabend ein Benefiz-Weihnachtskonzert zugunsten der Kinder aus dem weißrussischen Dorf Swonez gegeben haben, dessen Erlös wie in jedem Jahr für die rührige Arbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl" bestimmt war.

Die "Jäger um Dirigent Heiko Deterding servierten im Kursaal ein

Die Musiker um Stabführer Heiko Deterding servierten ihren Anhängern eine bunte Mischung aus traditionellen, populären, volkstümlichen und weihnachtlichen Stücken. Mitwippen wurde schon beim ersten zackigen Marsch "Musik, Musik" sozusagen Körperpflicht. Gleiches gilt für die gewitzt vorgetragene fidele "Sechziger-Polka", Abba-Hit "Thank you for the Music" und den "Wildschützen Marsch", bei dem die Plesshornisten Ernst Weiser und Gerd Hasse Wohllaut schufen. Was Hasse betrifft, fand dieser außerdem auf sympathische Art die richtigen, oft launigen Wortumrahmungen für die einzelnen Darbietungen. Der farbenfrohe Reigen beinhaltete unter anderem den "Marsch der Medici", das variantenreiche "Blumengeflüster" sowie "Max und Moritz", bei denen sich Michael Tillmann am Xylophon elegant durch seinen Part hämmerte. Akzente setzte das Team um Heiko Deterding, der seine Truppe auf lockere Art fest im Griff hatte, auch bei "Miss Marple", "Waidmannsheil" und Christfestbezogenem wie den "Schneewalzer" und "Winter Wonderland". Vorausgegangen waren allerdings weit mehr mit rhythmischer Prägnanz und tonaler Balance gebrachte Arrangements, die die Bandbreite der "Jäger" verdeutlichten. Apropos Bandbreite, diese zeigten die Bläser zudem, als sie mit Ulrike Köhlers "Gemischten Chor Eilsen" zusammen "Jingle Bells", "Stille Nacht und "Oh, Du fröhliche" zum Besten gaben. Die temperamentvolle Ulrike Köhler schaffte es wie immer, die Beiträge lehrreich-amüsant anzusagen und für ihre Sänger die verschiedensten Kleinode zu suchen. Voller Inbrunst widmete sich die starke Truppe neben Traditionellem wie "Maria durch ein Dornwald ging" und "Kommet, ihr Hirten" noch so mancher Rarität. Man denkean "In Bethlehem leuchtet ein strahlender Stern", das fröhliche "Inmitten der Nacht, als die Hirten erwacht", "Hell vom Turm die Glocken klingen" und "Die Botschaft", um nur einige Beispiele zu nennen. Mit lebhaften, animierenden Gesten sorgte die Leiterin bei den Herren und - vielen - Damen gleichermaßen für Impulse. Wenn die Spenden so heftig erfolgt sind, wie es der Applaus war, dann wäre das sehr schön für die Kinder aus Swonez.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare