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FC ohne Miotti und Stahlhut / Heiko Schade sprintet und erzielt zwei Tore

VfR Evesen ohne Ideen: Stadthäger Notelf kämpft sich zum 3:0-Sieg

Bezirksliga (jö). Die personelle Lage des FC Stadthagen ist extrem angespannt. Im Derby gegen den VfR Evesen waren nur noch Patienten auf der Ersatzbank. Dass sich während des Spiel auch noch Heiko Schade verletzte, konnte der FC Stadthagen aber verschmerzen, denn der letzte verbliebene Stürmer hatte mit zwei Toren bis dahin einen perfekten Job gemacht. Stadthagen gewann am Ende mit 3:0, weil der VfR Evesen gegen die äußerst diszipliniert spielenden Platzherren zu wenig Kreativität entwickelte.

Heiko Schade (l.) schoss den FC Stadthagen bis zur Pause mit 2:0

Außerdem fand die Mannschaft von Trainer Frank Malisius in der ersten Halbzeit keinen geeigneten Bewacher für Heiko Schade. Für die Stadthäger 2:0-Pausenführung zeichnete allein er verantwortlich. Beide Tore entstanden nach ähnlichem Muster mit langen Bällen. Heiko Schade wurde in der 8. Minute freistehend angespielt, erzielte das 1:0 und erhöhte nach einem gewonnenen Laufduell in der 45. Minute auf 2:0. Die meisten Aktionen spielten sich in der ersten Halbzeit im Mittelfeld ab. Evesen enttäuschte, prüfte Ersatztorwart Manuel Bade praktisch überhaupt nicht. Außer Ciro Miotti hatte auch Manuel Stahlhut kurz vor Spielbeginn absagen müssen. Nach der Pause wurden die Angriffe der Gäste ein wenig konkreter. Eugen Gutsch hatte in der 59. Minute eine schöne Schussmöglichkeit. Manuel Bade machte aber auch in dieser Szene einen sicheren Eindruck. Kurz vorher vergab Attila Boyraz auf der Gegenseite aus sieben Metern das mögliche 3:0. Evesen entwickelte phasenweise massiven Druck, dem der FC Stadthagen mit viel läuferischem Aufwand begegnete. Die Platzherren machte die Räume eng und ließen wenig zu. In der 90. Minute die endgültige Entscheidung: Ismail Topcu krönte seine starke Leistung, setzte sich energisch durch und traf mit einem schönen Schuss zum 3:0. FC: Bade, Hellmig, Wolf, Topcu, Döring, Jürgensen, Schade (65. Serhan), Boyraz (91. Naunov), Yolak, Agbetiafa, Brorio (75. Reuther). VfR: Förster, Müller, Adsiz (75. Frederik Reygers), Hegerhorst (48. Biskup), Rettig, Nowak, Gutsch, Baluschek, Mieruch (38. Bujmov), Schröder, Humke.

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