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Eyßer-Schützlinge unterliegen dem Aufsteiger SV Söhre mit 38:42

VfL Stadthagen findet kein Mittel gegen Ex-Profi Sebastian Froböse

Handball (mic). In einer unterhaltsamen und torreichen Begegnung in der Landesliga rutschte der VfL Stadthagen auf eigenem Parkett gegen den giftigen Aufsteiger SV Söhre mit einer 38:42-Heimniederlage aus.

Der VfL Stadthagen musste eine 38:42-Niederlage gegen den SV Söh

Die Partie war geprägt von vielen kleinen und großen Nickeligkeiten, die sich in einem deutlichen 8:3-Zeitstrafenverhältnis gegen den SV Söhre widerspiegelte. Aber nicht mit der überharten Gangart der Gäste hatte der VfL Probleme. "Wir haben uns im Angriff einige überhastete Aktionen geleistet und zu viele Chancen vergeben", resümierte der enttäuschte VfL-Trainer Werner Eyßer. Der SV Söhre war gleich hellwach und legte eine 12:6- und 16:10-Führung vor. Dabei hatte die VfL-Deckung mit dem ehemaligen Hildesheimer Profi Sebastian Froböse (9 Tore) und dem "Sprungwunder" Daniel Hoppe (9 Tore) große Probleme. "Die beiden haben wie nie richtig zum Stehen bekommen", unterstrich Eyßer die Extraklasse der beiden SV-Scharfschützen. Doch die Stadthäger kämpften und schafften durch den überragenden Stefan Franke den 20:20-Ausgleich. Die Gäste konterten zur 23:21-Pausenführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Atmosphäre gereizt. Nach einem Disput musste das Söhrer Kampfgericht ausgewechselt werden. Minutenlange Unterbrechungen waren die Folge. Zudem wurde die Stimmung auf dem Parkett durch einige unschöne Beschimpfungen der Zuschauer gegen den Schiedsrichter und die SV-Truppe angeheizt. "Von diesen Beleidigungen der Zuschauer distanzieren wir uns. Das ist unsportlich und nicht gut", meinte Werner Eyßer später. Die Gäste dominiertenüber ein 25:22 und 32:30-Zwischenstand. Vor allem der brillante Sebastian Froböse war in den entscheidenden Szenen nicht zu halten. Der SV-Torjäger erhöhte zur 35:30- und 40:34-Vorentscheidung. Die Eyßer-Sieben gab nicht auf, fand aber kein probates Mittel, um das Match gegen den robusten Gegner noch zu kippen. VfL: Franke 15, Harting 2, Wilkening 4, Kaplanski 4, Burghard 4, J. Becker 2, Lauterbach 6, Fischer 1.

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