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Bückeburg zu Gast beim Tabellenzweiten HSC Hannover / ASC Pollhagen-Nordsehl in Egestorf-Langreder

VfL sitzt in den Startlöchern - Spiel auf Kunstrasen droht

Frauenfußball (pm/seb). Seit Wochen stehen die Fußballfrauen des VfL Bückeburg in den Startlöchern. Zwei Pokalansetzungen und ein Punktspiel fielen dem Winterwetter bereits zum Opfer.

Am Sonntag (13 Uhr) könnte die Pause nun endlich ein Ende haben, auch wenn die Umstände auf dem Kunstrasenplatz an der hannoverschen Constantinstraße, der im Zweifelsfall für die Partie beim HSC Hannover zur Verfügung steht, alles andere als optimal für Frauenfußball sind. "Wir haben gut trainiert und sind auf das erste Pflichtspiel vorbereitet", sagte Team-Sprecher Gerhard Hävemeier. Für viel Unruhe im Verein hat der Rückzug der Reserve aus der Bezirksliga gesorgt. Mit Karina Kasseck (zum TSV Eintracht Bückeberge), deren Schwester Bianca und Ines Westhoff (beide pausieren) haben sich drei Spielerinnen dieses Teams, die auch zum erweiterten Kader der ersten Mannschaft gehörten, abgemeldet. Dazu kommt, dass Neuzugang Hatixhe Beciri, die die VfL-Torflaute beenden sollte, nach kurzer Stippvisite nicht mehr zur Verfügung steht. Die Möglichkeiten für Trainer Thomas Rudolf sind also vor der Partie beim Tabellenzweiten weiter eingeschränkt. Ausgerechnet jetzt steht mit dem HSC Hannover der einzige Gegner bevor, der Tabellenführer TSV Havelse in dessen überlegener Hinrunde einigermaßen auf den Fersen geblieben ist. Ein guter Start gegen diesen starken Gegner wäre für den VfL Gold wert, denn das Abstiegsgespenst ist noch längst nicht vertrieben. Der extrem gefährdete Bereich der Rangliste ist nur drei beziehungsweise fünf Punkte entfernt. Der ASC Pollhagen-Nordsehl ist am Sonntag um 11 Uhr zu Gast beim 1. FC Egestorf/Langreder. Die Austragung dieser Partie ist ebenfalls mehr als fraglich. Das Team von Spielertrainerin Yvonne Tünnermann hat sich im Fitness-Studio, in der Halle und auf dem Platz in Form gebracht. Allerdings fehlt die Spielpraxis. Beim Tabellensechsten sind die ASC-Frauen klarin der Favoritenrolle. Im Hinspiel wurde das Fusionsteam deutlich mit 8:3 vom Feld geschossen. Auch im Rückspiel setzt Tünnermann auf die Offensive. Mit 48 Toren verfügt der Tabellenvierte über den zweitbesten Angriff. Nur der Spitzenreiter aus Havelse (49) traf öfter. Der Offensivdrang geht leider zu lasten der Defensive. 23 Gegentore sind für eine Spitzenmannschaft eindeutig zu viel.

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