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Verwunderung über frühen Aufbau statt längerer Pflasterarbeiten

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Hameln (CK). Am 23. November öffnet der Weihnachtsmarkt und schon sind die Beschicker dabei ihre Stände aufzubauen. Aber warum so früh? Die lakonische Antwort: „Weiß ich auch nicht“, sagt Beschicker Stiller. Die Stadt habe ihm diesen Termin genannt.

Gern hätte Stiller wieder den Platz gehabt, den er auch in früheren Jahren belegte, nämlich direkt am Hochzeitshaus/Ecke Emmernstraße. Dort aber ist zurzeit ein wuchtiges Schild platziert, das von der Renovierung der Hamelner Fußgängerzone kündet. Stiller: „Ich hatte zwar angeboten, das Schild auf eigene Kosten ab- und wieder aufzubauen und während der Zwischenzeit einzulagern, aber das ging wohl nicht.“ Weil, so die Begründung, die EU Geld gebe für die Modernisierung von Hamelns guter Stube. Und Europa sei auf eben diesem Schild vertreten.

Passanten bemängeln:  „Hier hätte ruhig noch länger gepflastert werden können." Denn ganz fertig geworden sind die Bauarbeiter in der Osterstraße nicht, obwohl sie bis zum späten Freitagabend und auch noch am Samstag dort gewerkelt hatten. Ein kleines Stück wurde deshalb für die Dauer des bunten Treibens mit einer Teerdecke überzogen. „Die hält doch im Winter gar nicht“, vermutet ein Mann.

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  • Der Eingang zum Weihnachtsmarkt wird dekoriert.
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  • Noch bei Flutlicht wurde gepflastert, jetzt ist erst mal Schluss.
Stiller
  • Die alpenländische Hütte von Schlüter wird stark verkleinert aufgebaut. Fotos: Dana
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