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Ortsrat diskutiert Brückentorsaalgebühr

Vereine sollen weniger zahlen

Rinteln (wm). Weil Vereine die Dorfgemeinschaftshäuser kostenlos benutzen können, hatte Ortsbürgermeister Ulrich Goebel (CDU) vorgeschlagen, die Gebührensatzung für den Brückentorsaal zu ändern - bisher zahlen Vereine hier 460 Euro Saalmiete. Ein Vorschlag, den der Ortsrat begrüßte und die "Entgeltordnung für die Benutzung des Brückentorsaals" von der Verwaltung nachbessern lassen will.

So sollen Vereine künftig für die Benutzung des Saales nur noch 210 Euro zahlen und wären damit den Schulen gleichgestellt. Eine Gebühr, so Erster Stadtrat Jörg Schröder, die gerade mal die Unkosten für Reinigung, Stromverbrauch bis 300 Kilowatt, Heizung und Lüftung decke. Nach Vorschlag des Ortsrates sollen dafür die Gebühren für eine gewerbliche Nutzung des Saales und für Privatfeiern von 770 auf 990 Euro angehoben werden. Einen Widerspruch konnte allerdings auch der Ortsrat nicht auflösen: Der Kulturring nimmt zwar Eintritt für die Theaterveranstaltungen, ist aber ein eingetragener Verein - er würde trotzdem nach dem Ortsratsvorschlag weiter 460 Euro zahlen. Für Günther Maack (CDU) deshalb kein Problem, weil der Kulturring ohnehin von der Stadt bezuschusst werde. Die Saalmiete bedeute aus Sicht der Stadt also nur: "Linke Tasche, rechte Tasche". Die Verwaltung hatte für den Ortsrat aufgelistet, wann und von wem der Saal im Laufe eines Jahres genutzt wird. Eine bunte Mischung an Veranstaltungen vom Neujahrsempfang der Stadtüber RCV-Prunksitzung, Mallorca-Party, Abi-Fest, Modell-Club-Ausstellung, Flohmarkt, Ballettaufführung, DGB-Kundgebung, Schachturnier, Diplomierungsfeier der Fachhochschule, Theateraufführungen, Hochzeiten, Sängertreffen bis zum weihnachtlichen Weserspatzenauftritt.

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