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Bundespräsident zeichnet Münderanerin aus

Verdienstorden für Annedore Rotermund

Bad Münder (jhr). Hohe Auszeichnung für Annedore Rotermund: Die Vorsitzende der Rheumaliga-Arbeitsgemeinschaft Bad Münder-Springe nahm gestern den Verdienstorden der Bundesrepublik entgegen. Landrat Rüdiger Butte überreichte ihn im Auftrag von Bundespräsident Christian Wulff.

Rüdiger Butte überreicht Annedore Rotermund die Verdienstmedaille des Verdienstordens. Foto: jhr

„Diese Auszeichnung zu erhalten ist keine Selbstverständlichkeit, sie ist ein Zeichen höchster Wertschätzung für das jahrzehntelange Engagement, das Sie für die Gemeinschaft geleistet haben“, erklärte Butte. Er hob Rotermunds unermüdlichen Einsatz für Menschen, die an Rheuma erkrankt sind, hervor. Seit 27 Jahren engagiert sich die Geehrte in der Rheumaliga, sowohl vor Ort als auch im Landesverband ist ihre Stimme gefragt. Sie war es, die im Jahr 2000 die Initiative zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Bad Münder-Springe ergriff und seitdem auch an der Spitze agiert. Mit 40 Mitgliedern startete die AG, aktuell beträgt die Mitgliederzahl fast 1800. Im Vorstand des Landesverbandes führt Rotermund die Kassengeschäfte und verwaltet einen Jahresumsatz von rund 10 Millionen Euro.

„Das, was Sie für die Gemeinschaft seit Jahren leisten, ist unbezahlbar. Sie haben dafür viel Zeit und Kraft geopfert. Ihr ehrenamtliches Engagement verdient den höchsten Respekt. Deshalb sind wir heute hier und dafür erhalten Sie diese besondere Auszeichnung“, erklärte Butte in seiner Laudatio. „Wir brauchen Bürger wie Sie, denen die sozialen Belange der Menschen am Herzen liegen und die sich dafür einsetzen.“ Ausdrücklich schloss der Landrat Günther Rotermund in seinen Dank mit ein, der seine Frau mit voller Kraft unterstütze und ihr den Rücken frei halte.

Angeregt wurde die Auszeichnung von Viktor Fughe, der mit seiner Frau Vera der Feierstunde im Foyer des Martn-Schmidt-Saals ebenso beiwohnte wie die Vertreter der Städte Bad Münder und Springe sowie der Rheumaliga. „Stadtrat und Verwaltung freuen sich, dass wir Sie hier so aktiv in Bad Münder haben“, gratulierte Bürgermeisterin Silvia Nieber zur Auszeichnung. Ihr Springer Amtskollege Jörg-Roger Hische wies auf den positiven Umstand hin, dass die AG unter der Führung Rotermunds Bad Münder und Springe eng verbinde. „Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit ihnen“, stellte er heraus. In der Liste der Redner schlossen sich auch Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah und PTC-Einrichtungsleiter Thomas Heiming an, außerdem Monika Schäfer von der Rheumaliga und Regina Heller als Vertreterin des Paritätischen.

Rotermund selbst freute sich sichtlich über die Auszeichnung, „nach anfänglichem Schreck beim Öffnen des Briefes aus der Staatskanzlei“, wie sie einräumte. Sie setzt eine kleine Familientradition fort: „Vor vielen Jahren hat mein Vater die Auszeichnung auch bekommen“, erklärte sie. Großen Anteil an der Ehrung habe aber auch der Vorstand der Rheumaliga-AG.

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