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Verdächtige sitzen in U-Haft

Bückeburg (rc). Der Haftrichter am Amtsgericht Bückeburg hat Haftbefehl gegen zwei Russlanddeutsche erlassen, die in der Nacht zum Sonntag am Gevattersee ein 15-jähriges Mädchen vergewaltigt haben sollen (wir berichteten). Beide mutmaßlichen Täter sitzen in der Justizvollzugsanstalt Hannover ein. Nach Angaben der Pressesprecherin der Polizeiinspektion Nienburg bestreiten beide die ihnen zur Last gelegte Tat. Die Nienburger Polizei führt in diesem Fall die Ermittlungen, da sie nach der Polizeistrukturreform und der Bündelung von Aufgaben, besonders während der Nacht, die Einsatzbereitschaft zum Tatzeitpunkt hatte.

Nach den jetzt bestätigten Angaben der Polizei hatte das Opfer am Sonnabend gemeinsam mit Freunden am See zelten wollen. Im Laufe des Abends saßen die Jugendlichen an einem Lagerfeuer zusammen. Eine Gruppe von Russlanddeutschen habe sich dazu gesellt. Gemeinsam habe man Musik gehört, Alkohol getrunken und sich unterhalten. Gegen Mitternacht sei die 15-Jährige in einem Gebüsch von zwei Männern aus der Gruppe überfallen und vergewaltigt worden. Nach der Tat vertraute sich das Opfer ihrer Freundin an, die unverzüglich die Polizei alarmierte, so die Polizei in ihrer Pressemitteilung. Die dringend tatverdächtigen Männer hatten sich zwischenzeitlich in ihre Zelte zurückgezogen. Durch die Polizei wurden sie - zunächst - vorläufig festgenommen. Es handelt sich um zwei Russlanddeutsche aus Bielefeld im Alter von 21 und 22 Jahren. Der Ältere ist polizeilich bereits in Erscheinung getreten. Der Jüngere ist noch nicht aufgefallen.

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